Stifterwein präsentiert

Insektenhotel und Pinot noir: Neue Ideen der Bürgerstiftung

Volker Gegg
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15. Juli 2019

Manfred Musger (von links), Durbachs Bürgermeister Andreas König und Heinz Bächle, der das Insektenhotel der Bürgerstiftung Durbach erbaut hat. ©Volker Gegg

Mit einem Klingelberger-Riesling bringt die Bürgerstiftung Durbach nach einem Pinot noir einen neuen Stifterwein auf den Markt. Zukünftig kann man sich in der Stiftung im Rahmen einer Patenschaft engagieren. Außerdem wurde ein großes Insektenhotel in unmittelbarer Nachbarschaft zum Alm-Spielplatz eröffnet.
 

Die Bürgerstiftung Durbach ist derzeit in Sachen Neuigkeiten voll in Fahrt. Beim Pressegespräch vergangenen Donnerstag im Büro von Bürgermeister Andreas König konnte Stiftungsvorsitzender Manfred Musger gleich über drei neue Aktivitäten der Bürgerstiftung berichten. So wird der bisherige Stifterwein, ein Pinot noir, ausgebaut von der Durbacher Winzergenossenschaft, durch einen Klingelberger Riesling vom Plauelrain ergänzt. »Unser Rotwein, den wir 2018 zum ersten Mal angeboten haben, ist sehr gut angelaufen. Allerdings hörten wir von vielen Leuten den Wunsch, dass auch ein Weißwein zum Sortiment gehören müsste«, erklärt Musger. »Und da stellten wir uns die Frage: Welcher Weißwein steht für Durbach?« »Keine Frage, natürlich der Klingelberger«, ergänzte Bürgermeister und Stiftungsratsvorsitzender Andreas König die Ausführungen seines Stiftungsvorsitzenden. 

Seit vergangener Woche ist der neue Stifterwein, ein 2017er Klingelberger vom Plauelrain, in der Vinothek der Durbacher Winzergenossenschaft zu haben. »Das Etikett wurde natürlich dem des Pinot noir angeglichen und ähnelt damit unserer Stiftungsurkunde«, erklärte Musger. Mit dem Kauf des Stifterweins zum Preis von 7,20 Euro unterstützt man die Arbeit der Bürgerstiftung Durbach, denn 2,50 Euro pro Flasche gehen direkt an die Bürgerstiftung. »Zusammen mit unserem Pinot noir eignet sich der Klingelberger auch als perfektes Geschenke-Duo«, bemerkte König. 

Gutes tun

Startbereit zeigt sich die Bürgerstiftung auch in Sachen Patenschaften. Um neben den Kapitalerträgen zusätzliche kontinuierliche Einnahmen zu erzielen, wurde dieses Angebot laut Musger in das Repertoire der Stiftung mit aufgenommen. Mit einem kleineren, aber gerne auch mit einem größeren Geldbetrag kann jeder Pate der Bürgerstiftung werden und damit Gutes in der Gemeinde bewirken. 

»Das Stiftungskapital darf ja bekanntlich nicht angefasst werden, nur die Erträge daraus, deshalb sind wir auf regelmäßige Spenden angewiesen«, erläuterte Musger. Wer sich bereit erklärt, jährlich der Bürgerstiftung bis zu 250 Euro zukommen zu lassen, erhält eine bronzene Patenschaft. Eine Patenschaft in Silber ist mit einem Spendenbetrag bis 500 Euro möglich, und eine Gold-Patenschaft gibt es bis zu einem Spendenbetrag in Höhe von 1500 Euro. 

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Wer noch mehr spendet, erhält von der Bürgerstiftung die Patenschaft in Platin. Speziell zu diesem Thema hat die Bürgerstiftung einen Infoflyer herausgebracht, der im Bürgerbüro des Rathauses, aber auch bei den Mitgliedern des Stiftungsvorstands erhältlich ist. »Das soll auch interessant für Firmen sein, die mit ihrer Patenschaft auch werben können«, so Musger weiter. 

Komfortable Bleibe

Eine weitere Neuigkeit bezüglich der Aktivitäten der Bürgerstiftung seit vergangener Woche ist ein neues komfortables Insektenhotel in Durbach. Mit tatkräftiger Unterstützung des örtlichen Bauhofs errichtete Heinz Bächle für die Bürgerstiftung das Bauwerk an der ebenfalls von der Bürgerstiftung neu angelegten Blumenwiese beim neuen Spielplatz an der Almstraße. Auf Initiative eines Stifters wurde das Vorhaben Blumenwiese kurzfristig auf gemeindeeigener Fläche umgesetzt. 

»Die Bürgerstiftung hat sich entschlossen, mit diesem Vorhaben diese Blumenwiese als Paradies für Insekten mit einem Insektenhotel abzurunden«, erklärt Musger. Der Platz ist für Insekten und Kleinlebewesen ideal, da auch die benachbarten Streuobstwiesen, welche vom Museumsverein bewirtschaftet werden, nicht gespritzt werden dürfen. 

»Den Platz rund um das Insektenhotel werden wir weiter insektengerecht gestalten, darüber hinaus ist auch eine Infotafel zu dieser neuen Anlage geplant«, erläuterte Bürgermeister König.

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