Hohberg

Jede Menge Reparaturarbeiten in Burundi

Autor: 
Peter Kalt
Lesezeit 3 Minuten
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16. September 2013
Ein Eindruck vom Aufenthalt des Hohbergers Peter Kalt: Frauen beim Verlesen von Reis.

Ein Eindruck vom Aufenthalt des Hohbergers Peter Kalt: Frauen beim Verlesen von Reis. ©Peter Kalt

Der Hohberger Peter Kalt hat wieder Burundi besucht – um zu helfen und zu sehen, wie seine Hilfprojekte in dem afrikanischen Land gedeihen. Dafür spenden viele Menschen in der Region.

Hohberg. Rund vier Wochen war der Hohberger Peter Kalt in Burundi. Inzwischen hat ihn längst der Alltag in Hofweier wieder. Im Zentrum in Burundi standen für ihn wieder diverse Arbeiten an, Ein Boiler erwies sich als undicht und die Heizung war defek aber Geld ist nicht vorhanden. Ein neues Gerät würde 165 Euro kosten.

Mit den Patern Paul und Alfred fuhr er nach Kimina, um das Projekt von Abbe Alfonso – Schule, Krankenstation und Markt anzuschauen, danach ging’s  zurück, um am Abend noch ein gutes von Ordensschwestern gebrautes Bananenbier zu trinken.

Philipp Ziser holte Kalt dann ab, zeigte verschiedene Projekte der Fondation Stamm, Burundi Kids, die er betreut.  Am meisten beeindruckte ihn das Projekt Frauenhaus – die Art und Weise wie Frauen und junge Mädchen mit ihren Kindern dort leben, teilweise die Schule besuchen, Nähen und Kochen lernen, damit sie sich irgendwann selbst versorgen können.

Mit den Schwestern Francoise und Jeanette fuhr er nach Kirundo, wo im Zentrum vieles zu erledigen war. Danach führte die reise zu zwei Seen in einem einmalig schönen Naturschutzgebiet auf 1400 Metern Höhe, anschließend gab’s noch eine Stippvisite bei Pater Alfred in einer Cartias-Missionsstation, wo Sonnenblumenöl hergestellt wird.

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Zu zwei großen Sonntags-Messen erschienen zuerst 1200 Personen, bei der zweiten dann sogar 2000 Gläubige. Am Nachmittag folgte ein großer Prozessionszug. An diesem Tag stand auch die Spendenübergabe, 1550 Euro der Schelle Hexe Hofweier, an die Schönstatt-Schwestern, Schönstatt-Patres, Philipp Ziser, Burundi-Kids sowie die Schönstatt-Schwestern in Mutumba an.

Kalt fuhr nochmals für zwei Tage an den genannten Ort, wo er es mit verschiedenen technischen Defekte zu tun bekam.Ein undichter Generator (östereichischer Hersteller) wird im laufenden Monat repariert. Die  Ursache ist Sand im Wasser, der die Dichtung in der Turbine zerstört. An Ort und Stelle dichtete er einen großen befeuerbaren Wasserkocher mit 120 Litern Fassungsvermögen ab.

An einem neuen Kamin fehlte ein Verschluss, daher stand der Waschraum immer voller Rauch. Den Küchenmädchen zeigte er, wie  Tomaten- sowie Bohnensalat und Brägele gemacht werden.
Kalts Freund Laurent informierte über seine Tätigkeiten, zeigte angefangene Baustellen und fertiggestellte Arbeiten. Um 19 Uhr gab es wieder den deutschen Abend samt vieler Gespräche mit Deutschen und Burundis, die schon in Deutschland waren und Praktikanten.

Mit den Schönstatt Patres besuchte er das Haus der Straßenkinder, in dem 25 Kinder im Internat untergebracht sind, etwa 20 Kinder gehen am Abend nach Hause zu den Verwandten,  Elternteilen oder Geschwistern, in der Schule (im Hause) werden alle Kinder unterrichtet.

Das Projekt Caritas versorgt mittellose Frauen und Kinder mit Medikamenten. Zahnarzt Pater Rodrigo ist für Zahnbehandlungen zuständig.Ein weiterer Besuch galt Abbé Jean Marie, der inzwischen die Urlaubsvertretung der Pfarrei in Oberkirch übernommen hat.
 

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