Offenburg

Johannes Vetter ist Offenburgs Sportler des Jahres 2016

Autor: 
Christian Wagner
Lesezeit 2 Minuten
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21. Dezember 2016
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(Bild 1/2) ©Christoph Breithaupt

Um sechs Zentimeter verfehlte Johannes Vetter Olympiabronze, aber er traf mit seinem Wurf mitten in die Herzen der Offenburger: Gestern Abend wurde er bei der Sportlergala im Salmen zu Offenburgs Sportler des Jahres gekürt. Bei den Damen machten die Sympathieträgerinnen vom VCO das Rennen, bei der Jugend 110-Meter-Hürden-Läufer Raphael Thoma, bei den Behinderten Tischtennis-Ass Juliane Wolf.

Er ist noch wahnsinnig jung und dürfte sicher irgendwann olympisches Edelmetall heim nach Offenburg bringen: Die Rede ist von LGO-Speerwerfer Johannes Vetter, der in diesem Jahr den dritten Platz bei Olympia in Rio nur um läppische sechs Zentimeter verfehlte. Die sportliche Leistung und das sympathische Auftreten des 23-Jährigen wurden in Offenburg gewürdigt: Vetter wurde gestern Abend bei der Sportlergala im Salmen zu Offenburgs Sportler des Jahres 2016 gekürt. Auf Platz zwei folgte Radsport­talent Jacqueline Dietrich von der RSG Offenburg-Fessenbach, auf Platz drei Kickbox-Weltmeister Adrian Gegg.

In der Kategorie Mannschaft erwiesen sich die Bundesligadamen des VCO erneut als unschlagbar. Sie verteidigten damit ihren Vorjahrestitel. Die Regionalliga-Mixed-Truppe des Badmintonclubs Offenburg und die Bundesliga­faustballer des Faustballclubs Offenburg folgten dahinter.

Offenburgs Nachwuchsstars lassen auf viele Titel für die Sportstadt hoffen. 100-Meter-Rakete Milo Skupin-Alfa (10,65 Sekunden bei der EM) landete in der Kategorie Jugend auf Platz drei, Badmintonspielerin Madita Sickinger wurde Zweite, und als Junior-Sportler des Jahres durfte sich Raphael Thoma (deutscher U-18-Meister im 110-Meter-Hürdenlauf) feiern lassen.

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In der Kategorie Behinderte lag einmal mehr Seriensiegerin Juliane Wolf vorne, die Offenburgs Farben bei den Paralympics in Rio vertrat. Zweiter wurde mit Dirk Hudarin ebenfalls ein Tischtennis-Crack, gefolgt von Badmintonspieler Joachim Waldmann.

Die Sieger wurden über ein Online-Voting ermittelt. Insgesamt wurden laut dem städtischen Sportchef Michél Elsté über alle vier Kategorien hinweg noch deutlich steigerbare 2000 Stimmen vergeben. 

In einem pfiffigen Animationsfilm von Mittelbadische-Presse.TV wurde den rund 400 Gästen der Gala demonstriert, in welche Projekte die 2,8 Millionen Euro Sportfördermittel und Investitionen der Stadt geflossen sind. Die Showelemente zum zweistündigen Programm steuerten der TSC Schwarz-Weiß Offenburg als Vorgeschmack für den Dance World Cup 2017 und Jongleur Jan Navratil als Appetizer für das Gastspiel des Offenburger Weihnachtscircus’ bei.

Zitat

Wortwörtlich

»Offenburg ist eine sportliche und sportbegeisterte Stadt. Wir haben hier über 100 Sportvereine und eine unglaubliche Vielfalt von Sportarten.«
OB Edith Schreiner zu Offenburgs Angebot.

»Wir sind überzeugt: Sportförderung ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Darüber hinaus ist sie uns auch ein Herzensanliegen.«
Hans-Peter Kopp, Sportbürgermeister, gab ein klares Bekenntnis zur Bedeutung des Sports ab.

»Was hier geleistet wird, weiß ich doppelt zu würdigen: nämlich in meinen Eigenschaften als Sportbürgermeister und Sozialbürgermeister.«
Hans-Peter Kopp zum Engagement der Sportvereine bei der Integration von Flüchtlingen.

Hintergrund

2,8 Millionen fließen in den Sport

2,1 Millionen Euro hat die Sportstadt Offenburg laut Sportbürgermeister Hans-Peter Kopp in diesem Jahr für die Förderung des Sports sowie den Unterhalt von Sportstätten ausgegeben. Dazu kämen noch Investitionsförderungen in Höhe von knapp 700 000 Euro. Außerdem investiere die Stadt in das neue Freizeitbad, auf dessen Eröffnung im Sommer 2017 man sich freuen könne. Es sei eine Augenweide, wie die Arbeiten in der Stegermattstraße voranschreiten würden. 
2017 sei die Sportstadt Offenburg Gastgeberin für zwei überregionale Sportveranstaltungen. Zum einen kämpften bei den Special Olympics im Mai rund 1000 Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung um Medaillen.
Zum anderen werde beim Dance World Cup ganz Offenburg ins Tanzfieber versetzt. Rund 3000 Tänzer aus der ganzen Welt würden zu diesem Wettbewerb erwartet. Über 100 Fernsehsender werden laut Kopp zugeschaltet sein »und den Namen Offenburg rund um den Globus nachhaltig in Erinnerung rufen«. 

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