Neuried - Altenheim

Jubiläum als Genuss

Autor: 
Hans Weide
Lesezeit 3 Minuten
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05. Dezember 2019

Chor und Instrumentalisten überzeugten in der Friedenskirche. ©Hans Weide

Mit einem Festgottesdienst und viel Gesang feierte der evangelische Kirchenchor Altenheim sein 60. Jubiläum in der Friedenskirche.
 

Festgottesdienst und Jubiläumskonzert, das passt zusammen. Ein gutes Beispiel dafür war die Feier zum 60. Jubiläum des evangelischen Kirchenchors am Sonntag in der Friedenskirche in Altenheim. Lang war die Liste der Ehrengäste, die die Vorsitzende Ingrid Nickert-Stude unter den über 300 Besuchern begrüßte. Dazu nannte sie die ehemaligen Dirigentinnen und Dirigenten, sowie langjährige Chormitglieder, die von Helga Adam angeführt werden, die bereits seit 60 Jahren im Chor singt. Gleichzeitig ist sie auch Gründungsmitglied. 

Der Termin der Jubiläumsveranstaltung war gut gewählt. Somit konnte man unter dem Motto „Musik zum Advent“ gleichzeitig den 1. Adventssonntag feierlich begehen. 

Pfarrer Gerald Koch ging in seiner Predigt jedoch nicht nur auf den Adventssonntag, sondern auch auf den besonderen Tag für den Chor ein – schließlich gehört er als aktiver Sänger dazu. Unter der musikalischen Leitung von Ernst Dörflinger wurde das Konzert nicht nur von dem Jubilar mit Gastsänger/innen aus Ichenheim, sondern auch von der Sopranistin Antje Tomaschke-Weschle, von den Instrumentalisten/innen Felicitas und Florentine Ohnmacht, Violine, Jenny Adam, Querflöte, David Klüglich, Cello und Susanne Holthaus, Orgel und nicht zuletzt von den Festgottesdienstbesuchern bestritten. 

Gut vorbereitet

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Die Vorsitzende hatte darauf aufmerksam gemacht, dass sich alle Beteiligten intensiv auf das Konzert vorbereitet haben. Dies konnten die Zuhörer anschließend gut nachvollziehen, denn Chor und Instrumentalisten bildeten eine musikalische Einheit bei ihren gemeinsamen Auftritten. Ob beim Choral „Wohl mir, dass ich Jesum habe“, aus der Bachkantate, „Stimmet Hosianna an“ (W. C. Briegel) oder „In dulci jubilo“ (D. Buxtehude). Im Rahmen der „Abendkantate“ (M. Poppen) sang Jenne Hilberts außerdem die Solopartie „Hört ihr Leute lasst euch sagen …  Aber auch ohne Begleitung zum Beispiel bei „Machet die Tore weit“ (A. Hammerschmidt) und „Tröstet mein Volk“ (E. K. Nössler) bewies der starke Chor zur Freude der Zuhörer sein Können. 

Mit der Einladung von der Sopranistin Antje Tomaschke-Weschle hatte man wiederum – sie trat nicht zum ersten Mal in der Friedenskirche auf – einen guten Griff getan. Herrlich klang ihre wunderbare Sopranstimme im hohen Kirchenraum, ob bei ihrem Solo bei der Arie aus Messias „Er weidet seine Herde“, oder im Wechselgesang mit dem Chor. Auch die Gemeinde war in das Konzert eingebunden, dass heißt bei den Adventsliedern „Wie soll ich dich empfangen“ und „Freue dich Welt“, wurden jeweilige Passagen vom Chor, Solistin und Instrumentalisten vorgetragen. Natürlich durfte das wohl bekannteste Adventslied „Macht hoch die Tür ….“ nicht fehlen, dass alle gemeinsam sangen. 

Am Schluss des Konzerts gab die Vorsitzende einen kleinen Überblick über die 60-jährige Geschichte des Chor, wobei die Zuhörer erfuhren, dass es viele Höhen und Tiefen gab mit schönen, aber auch schwierigen Zeiten.

Bevor Pfarrer Koch lud die Beteiligten zu einem kleinen Umtrunk und Bürgermeister Jochen Fischer dankte allen Aktiven des Chors für ihren Einsatz. 

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