Ferienprogramm

Jugendrotkreuz Biberach bot Spaß und viel Information

Autor: 
Thomas Leopold
Lesezeit 2 Minuten
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17. August 2019

Die Teilnehmer des Kinderferienprogrammes Biberach mit den Mitgliedern des Jugendrotkreuzes. Hinten, Zweite von rechts JRK-Gruppenleiterin Kerstin Gießler. ©Thomas Leopold

Im Rahmen des Kinderferienprogramms in Biberach trafen sich zwölf Kinder und Jugendliche beim Jugendrotkreuz Biberach. JRK-Gruppenleiterin Kerstin Gießler hatte mit sechs JRK-Mitgliedern einen spannenden Nachmittag vorbereitet.

In dem rund zweistündigen Programm ging es nicht nur um die Erste Hilfe, sondern auch darum, wie Notsituationen auftreten können, wie Verletzungen aussehen und wie man Erste Hilfe leistet.

Zu Beginn erläuterte Kerstin Gießler den Kindern, auf was es bei der Ersten Hilfe ankommt. Sie zeigte auch, wie einfach es ist, einem Verletzten etwas Gutes zu tun, indem man nur mit ihm spricht. Das Reden mit Unfallopfern gehört zu den wichtigsten Dingen beim Helfen. 

Auch das  Hilfe herbeiholen in Form eines Erwachsenen sowie den Notruf 112 anzurufen durfte bei den wichtigsten Verhaltensweisen nicht fehlen. 

Nun wurden die Teilnehmer in drei Vierer-Gruppen eingeteilt. An den drei Stationen in der Küche, beim Grillen sowie beim Freizeitunfall durften sie dann selbst Hand anlegen.

Auch in der Küche kann man sich verletzen: Schneiden mit dem Messer, an einem kaputten Glas, Finger an der Herdplatte verbrennen oder sich mit heißem Wasser verbrühen, wussten vier Kinder. Zwei JRKlerinnen, unterstützt von Thomas Leopold, zeigten dann, wie solche Verletzungen realistisch geschminkt werden. Anschließend durften verschiedene Verbände, zum Beispiel der Fingerkuppenverband oder ein Handverband, mit dem Verbandtuch angelegt werden.

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Unfälle beim Grillen

Was kann beim Grillen passieren? Verbrennen durch Brandbeschleuniger, Kopfverletzung durch Stolpern, Verbrennen am heißen Grill. Eine Kopfplatzwunde sowie eine Verbrennung 3. Grades wurden vom JRK mit Unterstützung von Maryla Leopold realistisch geschminkt. Im Anschluss wurde die Verbrennung gekühlt und versorgt sowie die Kopfplatzwunde mittels Kopfverband verbunden.

Auch in der Freizeit kann viel passieren: Hinfallen und das Knie aufschürfen, mit dem Fahrrad stürzen und sich verschiedene Blessuren zuziehen oder sogar den Fuß brechen. Zwei Mädchen vom JRK schminkten mit Unterstützung von Kerstin Gießler eine Schürfwunde sowie einen Knochenbruch täuschend echt. Im Anschluss wurde dann vermittelt wie die Schürfwunde sowie auch der Knochenbruch versorgt und ruhig gestellt wird. Jetzt wurden die Stationen gewechselt, damit jedes Kind jede angesprochene Verletzung sehen und versorgen konnte.

Vorbeischauen

Übrigens: Für alle interessierten Kinder und Jugendlichen ab zehnJahren findet am 11. September um 18.30 Uhr die nächste JRK-Gruppenstunde statt. Kinder können einach mal vorbeischauen.

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