Offenburg

Kamehameha: Flugplatz wird in Festival-Areal verwandelt

Autor: 
Bettina Kühne
Lesezeit 3 Minuten
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08. Juni 2016
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(Bild 1/2) ©Ulrich Marx

Ein Team mit 55 Personen ist seit Sonntag dabei, das Flugplatz­gelände fürs Kamehameha-Festival herzurichten. Dabei werden neben den vier Bühnen erstmals auch das Zirkuszelt, ein Campingplatz und Deko-Elemente aufgebaut. Tausende von Besuchern werden erwartet.

»Durch das Gewitter am Dienstagabend mussten wir unsere Arbeiten abbrechen, aber das haben wir am Mittwochvormittag wieder aufgeholt«, sagt Matthias Fischinger von reiff medien. Er plant und koordiniert den Aufbau des Kamehameha-Festivals auf dem Flugplatzgelände, das ab Freitag, 15 Uhr, startet – und spricht bis dorthin von einer »Punktlandung«.

Kreativwettbewerb

Dort, wo jetzt noch Gabel­stabler und Transporter fahren, werden dann die vier Bühnen, Verpflegungsstände und das VIP-Zelt stehen. »Wir haben den Eingangsbereich in diesem Jahr verändert«, sagt Fischinger. Die Gäste, die allesamt mit Shuttlebussen vom Bahnhof oder dem Parkplatz Messegelände zum Flugplatzareal gebracht werden, können dann direkt zwischen den Hangars übers Rollfeld zum Eingangsportal gelangen. 
Das liegt noch als Stahlgerüst am Boden, aber der erste Blickfang steht: ein Schiff im Stil der Villa Kunterbunt. Das Deko-Element ist neu. »Wir hatten einen Kreativwettbewerb ausgeschrieben«, berichtet Fischinger. 100 Ideen wurden präsentiert, der Stuttgarter Elias B und sein Team bekamen den Zuschlag. 

Ein Stück dahinter hievt ein Gabelstabler nacheinander die 1000-Liter-Behälter auf den Bühnenrohbau, die die Konstruktion beschweren sollen. Insgesamt werden 60 Gewichte eingesetzt – aber nicht an allen Bühnen, die nach wie vor im Zeichen der vier Elemente stehen. »Wir haben sie in diesem Jahr aber anders angeordnet«, sagt der Aufbauleiter, der sogar seine eigene Kommandozentrale dabei hat. Sein Holzwaggon steht gleich neben dem »Palastzelt«, das ein Novum ist. In dem 40 mal 50 Meter großen Zelt wird am Freitag die Eröffnung und am Samstag der Abschluss gefeiert. Für ordentlich Strom auf den Boxen werden dann die sechs Großaggregate sorgen. Damit die Musik nur die zu hören bekommen, die das auch wollen, werden Boxen mit »Kardio-Bässen« angeschlossen: Sie filtern das Wummern wieder heraus, sodass die Nachbarschaft ungestört bleibt.

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Doppeldeckerbus

Die Chill-out-Zone verlangt noch etwas Gestaltung. Zwar steht schon das Essenszelt mit den Biertischgarnituren, aber der englische Doppeldeckerbus, in dem zum Essen ebenfalls Sitzplätze angeboten werden, fehlt noch. Ebenso der Elefant, Ergebnis eines deutsch-französischen Projektes, der als Deko gedacht ist. Wo die acht Bars und die Essenstrucks hinkommen, zeichnet sich schon ab: Holzpflöcke mit einem Zettel, auf dem der Firmenname steht, markieren die Standorte. Fischinger betont: »Wir arbeiten überwiegend mit regionalen Anbietern zusammen.«

Ein paar Hölzer hat er noch in einem schwarzen Eimer liegen. Seine Crew wird sie später benötigen, um den Zeltplatz zu markieren. Dort sollen die Flächen gekennzeichnet werden, auf denen von Freitag auf Samstag rund 1000 Camper ihre Zelte aufschlagen können. Dieses Angebot steht ebenfalls erstmals zur Verfügung. Hinter diesen Bauzaun kommt nur, wer ein Camping-Bändele besitzt. »Man kann sogar noch während des Festivals ein Upgrade buchen«, so Fischinger. Insgesamt sichern das Festival vier Kilometer Bauzaun und 1000 Meter Absperrgitter. Dort werden auch einige der drei Kilometer Wasserleitungen benötigt – unter anderem für den Duschtruck mit 24 Plätzen.
»Problem gelöst«, gibt Schillinger als Parole für die Wasserfälle aus, die im vergangenen Jahr gleich leck waren. Dieses Mal kam die Folie in ein Betonbecken, sodass kein Stein im Boden die Planschenden mehr um ihr Vergnügen bringen kann.

INFO: Eintrittskarten fürs Kamehameha-Festival können in allen Geschäftsstellen der Mittelbadischen Presse, über die Tickethotline • 0800 / 911 811 711 oder unter www.reservix.de gekauft werden. Karten für das Opening gibt es an der Abendkasse für 19 Euro.

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