Treffen in Altenheim

Keine Ape glich der anderen

Autor: 
Hans Weide
Lesezeit 3 Minuten
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25. Juni 2019

Der Besitzer der Pinklady ist Hubert Lotteritsch aus Klagenfurt. ©Hans Weide

Ape-Freunde aus Deutschland und Nachbarländern trafen sich bei 7. Ape-Treffen in Altenheim. Geboten war viel fürs Auge – und etliche Informationen.

Beachhandballturnier und das Treffen der Ape Freunde in Altenheim: Gleich zweimal war im Rieddorf am Wochenende einiges los. Beide Veranstaltungen von unterschiedlicher Größe, die in Nachbarschaft stattfanden, können zwar nicht miteinander verglichen werden, hatten dennoch gemeinsam, dass sie für die Ausrichter und die Beteiligten wiederum zu einem großen Erfolg wurden. 

Zum siebten Mal

Das Treffen der Ape Freunde wurde in diesem Jahr zum siebten Mal von den APE Freunden Ortenau auf dem Gelände des ASV Altenheim unter der Leitung von Thorsten Briese und Rainer Stellinger ausgerichtet.  
Der Piaggio Kleintransporter mit dem Kosenamen Ape (zu deutsch Biene) wurde 1954 als reines Nutzfahrzeug entwickelt, fand aber bald viele Liebhaber, die in diesem Fahrzeuge nicht nur einen praktischen Wert sahen, sondern es auch besonders originell fanden. Dadurch ist es inzwischen zu einem Kultfahrzeug geworden. In diesem Zusammenhang finden regelmäßig weltweit Treffen der Ape Freunde statt. Eines davon ist das Treffen in Altenheim, das inzwischen zu einer guten Adresse in Ape Kreisen geworden ist. 

Es ist daher kein Wunder, dass sich auch diesmal wieder etwa hundert Anhänger dieses Hobbys in Altenheim einfanden. Sie waren unter anderem aus ganz Deutschland, aus der Schweiz und aus Österreich und sogar aus Dänemark angereist. Neben einer Ausfahrt am Freitag in das Kinzigtal mit einigen Besichtigungen fanden am Samstag unter anderem eine Ape Ausstellung, ein Gebraucht-Teile-Markt, Rundfahrten und ein Wettbewerb im Geschicklichkeitsfahren statt. Das alles war nicht nur für die Fahrzeugbesitzer interessant, sondern für die Besucher gab es einiges zu sehen – und im Hinblick auf das typische Knattern der Motoren – auch zu hören.

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Ohne Grenzen

»Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.« So könnte man die Vielzahl der unterschiedlichen äußerlichen Gestaltungen der Fahrzeuge, die es auf dem Gelände »Im Hägele« zu sehen gab, überschreiben. Farben, Beschriftungen mit vielen originellen Motiven, Ausstattungen und Zubehör; es war beeindruckend, was sich die einzelnen – in diesem Fall auch Hobbykünstler – alles einfallen ließen. Kein Fahrzeug glich dem anderen. Das Erstaunlichste war dabei, dass man dieses kleine Fahrzeug mit einem entsprechenden Aufbau auch zu einem Wohnmobil umbauen kann, was in vielen Fällen nicht ohne gewissen Stolz vorgeführt wurde. 

Schaute man sich am Samstag eine Weile auf dem Platz und zwischen den eng beieinander aufgestellten Fahrzeugen um, so stellt man schnell fest, dass die Ape Freundinnen und Freunde eine verschworene Gemeinschaft sind, die sich gegenseitig austauschen und unterstützen. Gern führen sie auch ihre neusten Errungenschaften oder Veränderungen an ihren Fahrzeugen vor. 

Nur beim Geschicklichkeitsfahren waren sie Gegner. Allerdings herrschte auch hier eine fröhliche Atmosphäre, obwohl die Bedingungen unter anderem eine Kugel auf einer Schiene in einen bestimmten Bereich rollen zu lassen oder mittels einer Leine an einer Gießkanne einen Becher Wasser zu füllen, sicherlich nicht einfach waren. 

Neben den Gewinnern des Wettbewerbs erhielten Diejenigen mit der weitesten Anfahrt auf eigener Achse einen Preis vom Veranstalter (siehe Hintergrund).
Bleibt zu erwähnen, dass der Erlös aus den Rundfahrten in Höhe von 300 Euro für den Ortenauer Kinder- und Jugendhospizdienst gespendet wird. 

Hintergrund

Die Sieger

Weiteste Anfahrt auf eigener Achse: 1. Michael Weinmann-Rost aus Oberhausen 465 Kilometer, 2. Rudi Wenz aus Duisburg 461 Kilometer, 3. Dirk Hüfken aus Duisburg 457 Kilometer. 
Geschicklichkeitsfahren: 1. Tom Bee, Esslingen, 2. Michele Pagano, Freiburg, 3. Oliver Schurr, Ulm. 

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