Rechnungsergebnis

Hohberg hat 2017 keine neuen Schulden gemacht

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11. Juli 2018

Hohberg steht im Jahr 2017 finanziell gut da. ©Thorben Wengert

Hohberg weist auch im Jahr 2017 eine ansehnliche Finanzlage auf. Das verdeutlichte der dritte Zwischenfinanzbericht, den das Rechnungsamt den Damen und Herren Gemeinderäte vorlegte.

Es hat sich mittlerweile eingebürgert, dass die Kämmerei dem Gemeinderat mehrmals im Jahr einen Zwischenbericht der Finanzsituation vorlegt. Der Vorteil: Sollte es eine Schieflage geben, können die Verantwortlichen schnell reagieren.

Bessere Zuführung

Am Montag legte Matthias Rök den 3. Zwischenfinanzbericht über das Haushaltsjahr 2017 vor – mit angenehmen Zahlen: den Verwaltungshaushalt bei diesem voraussichtlichen Rechnungsergebnis mit 20,4 Millionen Euro, den Vermögenshaushalt mit rund 4,4. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt wird wohl rund 2,3 Millionen Euro betragen, eine Kreditaufnahme ist, anders als geplant, nicht vorgesehen. 

An Zuführung waren ursprünglich 526 000 geplant, an Krediten in Höhe von zwei Millionen Euro. Der Darlehensstand im Kernhaushalt beträgt 631 000 Euro, die Entnahme aus der Rücklage 630 000 Euro. Im Haushaltsplan standen noch 2,2 Millionen Euro. Der Stand der allgemeinen Rücklage wird 1,8 Millionen Euro betragen. 

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Die guten Zahlen resultieren laut Rök aus einer Steigerung der Einkommens- und Gewerbesteuer; außerdem hat die Gemeinde Investitionen verschoben. 

Das schlägt sich bei den Ausgaben des Vermögenshaushalts nieder. Hatte der Haushaltsplan hier noch 5,9 Millionen für Baumaßnahmen vorgesehen, landet das voraussichtliche Rechnungsergebnis bei rund zwei Millionen weniger. 

Steuer-Plus

Zu den Steuern: Ein Plus beim Einkommenssteueranteil von 352 000 Euro, 300 000 Euro bei der Gewerbesteuer, 272 000 bei den Schlüsselzuweisungen gemäß Finanzausgleich und 207 000 Euro mehr Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb.

Wenn weniger investiert wird, schrumpfen auch die Zuschüsse – 2017 waren es 203 000 weniger. Einsparungen gab es bei den Personalausgaben (188 000 Euro) und bei den sächlichen Betriebs- und Geschäftsausgaben.

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