Schutterwald

Kindergarten wird erweitert

Autor: 
Sandra Biegert
Lesezeit 2 Minuten
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08. November 2019

Jacken und Taschen hängen in einem Kindergarten an der Wand. Der Schutterwälder Gemeinderat hat beschlossen, wie es beim Kindergarten St. Jakob weitergehen soll. ©dpa

Der Gemeinderat hat sich entschieden: Die Gemeinde Schutterwald kauft den Kindergarten St. Jakob und wird das Gebäude für weitere Gruppen erweitern. Aus erzieherischer Sicht sei das die sinnvollste Variante. Ein Umzug in den „Alten Jakob” ist damit ausgeschlossen.

Der Schutterwälder Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Mittwoch entschieden, den Kindergarten St. Jakob zu kaufen und zu erweitern. Mit dem Erweiterungsbau ist die Variante, möglicherweise auch Kindergartengruppen im „Alten Jakob” unterzubringen, nun vom Tisch. 

Die Entscheidung habe insbesondere pädagogische Gründe: Für die Erzieher sei es besser, alle Gruppen unter einem Dach zu betreuen, als den Kindergarten räumlich auseinanderzureißen. 

Außerdem sind drei Krippengruppen, das sind Kinder von ein bis drei Jahren, derzeit provisorisch in Containern untergebracht. Das soll so nicht dauerhaft bleiben. Die Umsetzung eines Umzugs in den „Alten Jakob” würde nach Einschätzung der Verwaltung allerdings drei bis vier Jahre dauern. Damit würde sich der Umzug verzögern und die Nutzung der Container verlängern. Diese verursachen zudem laut Verwaltung rund 100 000 Euro im Jahr. 

Einleitend hat Hauptamtsleiter Thomas Feger über die öffentliche Kindergartenplanung aufgeklärt. Nach derzeitigen Stand sind laut Feger zusätzliche Räume für die momentan in Containern untergebrachten Krippengruppen und zusätzlich für eine Ü3-Gruppe notwendig. 

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Vier Kinder ziehen zu

Aus dem Neubaugebiet „Obere Meierbündt” in Langhurst werden nach aktuellem Stand lediglich vier Kinder hinzukommen. „Vier Familien mit jeweils einem Kind über drei Jahren werden von auswärts nach Schutterwald ziehen”, erklärt Feger. „Der größte Teil der Bauplatzbewerber wohnt bereits in Schutterwald. Wir gehen aus, dass diese Familien ihr Kind bereits in einem Kindergarten untergebracht haben.”
Andrea Junker (CDU) plädierte für den Kauf und die Erweiterung des Kindergartens St. Jakob. »Wir müssen da die pädagogische Sicht der Erzieherinnen berücksichtigen, die für eine Erweiterung sind«, so Junker. »Es ist dann aber klar, dass es im ‚Alten Jakob‘ keine Kindergartengruppen geben wird.”

Josef Seigel (CDU) sieht den Kauf des Kindergartens als sinnvoll an. Eine Erweiterung könne er aber nicht mittragen. „Kindergartengruppen im ‚Alten Jakob‘ sind eine sinnvolle Nutzung und eine gute Lösung für einen Kindergarten, auch wenn die Zeit gegen uns spielt”, so Seigel. Er könne sich einen Verbindungskorridor zwischen den beiden Gebäuden vorstellen. Die Strecke sei für die Erzieherinnen zu bewältigen. 

Für den Kauf haben am Ende alle Gemeinderäte gestimmt, bei der Erweiterung gab es eine Gegenstimme und eine Enthaltung.

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