Chorversammlung Zell-Weierbach

Kirchenchor meistert Corona-Krise

Regina Heilig
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09. Juli 2022
hrungen beim Kirchenchor Zell-Weierbach (hintere Reihe, von links): Ruth Schmidt, Marianne Lang, Monika Freund, Präses Kaplan Mike Spitschu, Ellen Klöfkorn, Gottfried Böhler, Karl Schuler, Helma Kornmeier, Herbert Franzen, Helga Litterst, Magdalene Czibulinski, Ilka Fischer, Willi Litterst. Vorne, von links: Meinrad Busam, Dirigent Konrad May, Katrin Schröder, Vorsitzende Kristina Busam.

hrungen beim Kirchenchor Zell-Weierbach (hintere Reihe, von links): Ruth Schmidt, Marianne Lang, Monika Freund, Präses Kaplan Mike Spitschu, Ellen Klöfkorn, Gottfried Böhler, Karl Schuler, Helma Kornmeier, Herbert Franzen, Helga Litterst, Magdalene Czibulinski, Ilka Fischer, Willi Litterst. Vorne, von links: Meinrad Busam, Dirigent Konrad May, Katrin Schröder, Vorsitzende Kristina Busam. ©Regina Heilig

Die Hauptversammlung der 50 Sängerinnen und Sänger aus Zell-Weierbach zeigte auf, wie sich mit Kreativität und besonderem Engagement der Betrieb trotz Einschränkungen weiterlaufen kann.

„Fischbrötchen statt Wienerle“ (die gibt es traditionell zur Chorversammlung): So begannen die Vorstandsmitglieder Lioba und Stefan Martin ihre schriftliche Botschaft aus dem „Sabbatjahr“ auf Nord- und Ostsee an den Kirchenchor Weingarten/Herz-Jesu.
Nach diesen „unter Segeln“ verfassten Grüßen verlas die zur Interims-Schriftführerin ernannte Ruth Schmidt ihren Bericht über eineinhalb turbulente Jahre. Seit dem März 2021 war ein Probebetrieb nicht mehr möglich, dennoch brachte der Chor die Orgelmesse von Gounot und die Kleine Orgelsolomesse von Haydn bei mehreren Gelegenheiten zu Gehör, teilweise unter der Leitung von Kirchenmusikerin Eva Peichel, die für den kurzzeitig erkrankten Dirigenten Konrad May eingesprungen war.

Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz: Ob ein musikalisches Picknick an der „Springmatt“, Spaziergänge oder die regelmäßigen Rundmails von Kristina Busam und Stefan Martin, die Chorleitung „unternahm viel, um die Gemeinschaft zusammenzuhalten“.
Besonders hob Ruth Schmidt hervor, wie Dirigent Konrad May nicht nur dafür sorgte, dass sich die Kleingruppen zu Proben zusammenfanden, sondern oft auch selbst als Kantor wirkte. Auch Sänger Peter Basler half, Probebetrieb und Auftritte zu garantieren. „Es ist uns in der Pandemie gelungen, rare männliche Sänger zu gewinnen“, strahlte Kristina Busam. Tenor Klaus Schröder und Bass Philipp Düsel verstärken nun die Reihen des Chores, der 50 Köpfe zählt.

Arbeit aufrechterhalten

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Die Kassenprüfer Ekkehard Breuer und Ulrike Franke bescheinigten Ellen Klöfkorn, die auch für 2021 gute Zahlen vermelden konnte, eine einwandfreie Kassenführung. Claudia Steiner vom Gemeindeteam lobte den Kirchenchor dafür, auch in den schwierigen Zeiten die Arbeit bestmöglich aufrechterhalten zu haben. Bevor er die Wahl leitete, verriet Präses Kaplan Mike Spitschu, dass er schon vor seinem Wirken in Offenburg, das im Januar 2022 begann, von der Pfarrei Weingarten erfahren habe. Als Diakon in Lauda-Königshofen lernte er den inzwischen verstorbenen Pfarrer von Weingarten, Bruno Hennegriff, kennen. Werner Ruschil, früher Pfarrer in Herz-Jesu, war zu Schulzeiten sein Tutor.

Bei der Wahl wurden Stefan Martin und Kristina Busam als Vorstandsduo, Lioba Martin als Schriftführerin, Ellen Klöfkorn als Kassiererin sowie Meinrad Busam, Gottfried Böhler, Magdalena Czibulinski, Ilka Fischer, Monika Freund, Marianne Lang, Katrin Schröder und Liz Siefert als Beisitzende wiedergewählt. Helma Kornmeier und Karl Schuler schieden aus Altergründen aus. In der Versammlung wurden Herbert Franzen für 25-jährige und der ehemalige Vorstand Gottfried Böhler für 40-jährige Chorzugehörigkeit geehrt. Ferner wurde dem nach sensationellen 64 Jahren ausscheidenden Sänger Willi Litterst für seine bisherigen Treue zum Chor gedankt, genau wie Karl Schuler (44 Jahre), Marianne Kaltenbronn (39 Jahre), Helga Litterst (32 Jahre) und Barbara Stang (19 Jahre), die ebenfalls die Reihen der Sängerinnen und Sänger verlassen.

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