Erweiterung ist abgeschlossen

Kita im SFZ am Mühlbach hat Platz für 44 weitere Kinder

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red/flo
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24. Mai 2020
Sie haben jetzt mehr Platz: Kita-Leiterin Nadja Reichert und die Erzieherinnen Veronika Szczawinski und Caroline Albert (von links) mit einigen Kindern.

Sie haben jetzt mehr Platz: Kita-Leiterin Nadja Reichert und die Erzieherinnen Veronika Szczawinski und Caroline Albert (von links) mit einigen Kindern. ©Stadt Offenburg

Die Kita im Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach ist für 2,3 Millionen Euro erweitert worden. Das schafft zusätzliche Betreuungskapazitäten. Die Verantwortlichen freuen sich aber noch über mehr.

Grund zur Freude haben die Erzieherinnen und die Kinder in der katholischen Kindertagesstätte im Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach am Mühlbach: Nach rund einem Jahr Bauzeit ist ein Anbau an der Südwestseite des Bestandsgebäudes entstanden, der weitere Kapazitäten für die Aufnahme von 44 Kindern in drei zusätzlichen Gruppen schafft. Einziger Wermutstropfen: Die geplante feierliche Einweihung Anfang Mai mit OB Marco Steffens musste aufgrund der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verschoben werden, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt Offenburg heißt.

Mit 24 Krippenplätzen für unter Dreijährige und 20 Plätze für Drei- bis Sechsjährige wurde die bestehende Kindertagesstätte um drei zusätzliche Gruppen – zwei für U-3-Kinder und eine für Ü-3-Kinder – erweitert. Die bereits bestandene Krippengruppe ist in den neuen Anbau umgezogen, sodass der Anbau für die Betreuung der Kleinsten genutzt wird. 

Mehr Begegnung

„Somit ist es den Krippengruppen möglich, vernetzt zu arbeiten und Synergieeffekte zu nutzen. Auch die Kinder genießen die Begegnungsmöglichkeiten sehr“, wird Kindergarten-Geschäftsführerin Carina Schmiederer in der Pressemitteilung zitiert. Außerdem verfügt die Einrichtung heute über zwei Bistroräume mit einer neuen Industrieküche. 

„Die durch den Anbau ermöglichte pädagogische Küche gibt uns die Möglichkeit, den Kindern den fachgerechten Umgang mit Lebensmitteln auf Kinderhöhe näher zu bringen. Somit können wir ihnen einen Grundstein für eine gesunde Ernährung mitgeben“, ist Einrichtungsleiterin Nadja Reichert überzeugt.

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Im Anbau wurden auch die für die Krippengruppen erforderlichen Sanitär- und Wickelbereiche, ein neues Leiterinnenbüro sowie ein Besprechungsraum und ein Behinderten-WC errichtet. „Der eingeschossige Anbau ohne Keller wurde in Mauerwerksbauweise mit einer Holz-Brettstapeldecke als Flachdachgebäude erstellt“, informiert der städtische Projektleiter Erwin Müller vom Fachbereich Hochbau, Grünflächen und Umweltschutz. 

Heizen mit Pellets 

Die um rund 550 Quadratmeter erweiterte Einrichtung verfüge über Fenster mit Dreifach-Verglasung und eine Fußbodenheizung, erklärt Projektleiter Müller. Die Wärmeversorgung erfolge über die bereits vorhandene Nahwärmeleitung aus der Heizzentrale des Schulzentrums Nordwest, geheizt wird mit Holzpellets.

Im Außenbereich bietet ein Krippenhof für Kinder von einem bis drei Jahren viele altersgerechte Spielmöglichkeiten. Im Zuge des Anbaus wurde auch ein barrierefreier Eingang geschaffen. 

Rund 2,3 Millionen Euro investierte die Stadt Offenburg in den Anbau, der mit 240 000 Euro vom Land bezuschusst wurde.

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