Gemeinderat tagte

Klarer Wunsch der Eltern

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19. April 2022
Gegenüber der Blockhütte (links) soll der neue Waldkindergarten hinkommen (rechts). 

Gegenüber der Blockhütte (links) soll der neue Waldkindergarten hinkommen (rechts).  ©Klaus Krüger

81 von ihnen wollen ihr Kind in dem neuen Waldkindergarten anmelden – das ergab eine Umfrage der Gemeinde. Franz Klumpp warnt vor gefährlichem Weg.

Die Hohberger Bevölkerung wünscht sich einen Naturkindergarten. Das machte Claudius Schwarz von der Verwaltung im Hohberger Gemeinderat am Montag deutlich. Die Damen und Herren Gemeinderäte nahmen die Ergebnisse einer entsprechenden Umfrage im März zur Kenntnis. Mit ihr wollte die Verwaltung erfahren, wie stark der Wunsch nach einem Naturkindergarten ausgeprägt ist.

Mit Trägerverein

Claudius Schwarz erinnerte in diese Zusammenhang an die Ratssitzung Ende Januar, in der sich der mögliche Trägerverein „Vielfalt für Kinder GmbH“ vorgestellt hatte.

Die Umfrage lief online vom 4. März bis zum 18. März. 128 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich daran, 101 schlossen sie ab. 81 davon wollen ihr Kind in einem Naturkindergarten anmelden, 37 würde als Anmeldung die zweite Hälfte des Kindergartenjahrs 2022/23 bevorzugen. 55 sind für verlängerte Öffnungszeiten (7.30 bis 14.30 Uhr). 47 wünschen .sich ein warmes Mittagessen
59 wollen ihr Kind mit dem Auto in den Kindergarten fahren, 60 Minuten dem Fahrrad und elf zu Fuß. Strom- und Wasseranschluss wünschen sich 51, 29 ein autarkes System mit Photovoltaik und Trockentoilette.

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Wie Schwarz sagte, plante auch der CVJM auf dem Marienhof einen Naturkindergarten mit landwirtschaftlicher Ausrichtung; unabhängig von der Gemeinde. 2024 soll er in Betrieb gehen.
Der Grundsatzbeschluss zum Waldkindergarten einschließlich Standort und Ausstattung des Gemeinderats soll Ende Mai oder Ende Juni fallen – für einen Waldkindergarten mit entsprechendem pädagogischen Konzept. Die Trägerschaft soll bei der Vielfalt für Kinder gGmbH liegen.

Bürgermeister Andreas Heck sagte, die Fläche des Waldkindergartens gehöre der Gemeinde.
Katharina Blasius (FWH) fragte: „Wissen wir, wie viele Kinder sich aus den bestehenden Kindergärten abmelden werden?“ Das allerdings weiß die Verwaltung nicht.

Weg gefährlich

Franz Klumpp (CDU) monierte: „Die Zufahrt vom Spielplatz weg ist zu schmal. Und sie ist gefährlich.“ Die Gemeinde müsste den Weg für Fußgänger ausbauen. Bürgermeister Heck schlug vor, die Kinder sollten sich irgendwo auf der Strecke treffen und gemeinsam und in Begleitung hochlaufen. Darauf Franz Klumpp: „Wenn Kinder hochlaufen, müssen Sie die Straße sperren lassen. Der Weg ist zu lang.“

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