Offenburg: Kloster- und Monsch-Schülerinnen

Mädchenuntypische Berufe kennen lernen

Autor: 
red/cw
Lesezeit 2 Minuten
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22. November 2013
Mädchen mit technischen Berufen vertraut machen, das ist das Ziel der »In-Via-Girls’-Day-Akademie«.

Mädchen mit technischen Berufen vertraut machen, das ist das Ziel der »In-Via-Girls’-Day-Akademie«. ©Archivfoto

Schülerinnen der Klosterrealschule und der Georg-Monsch-Schule erhielten ein Jahr lang Einblick in mädchenuntypische Berufe. Sie erhielten jetzt ihre Zertifikate.

Die vierte »In-Via-Girls’-Day-Akademie« an der Klosterrealschule und an der Georg-Monsch-Schule Offenburg ist zuende gegangen. 22 Schülerinnen der beiden Schulen nahmen im vergangenen Schuljahr erfolgreich an dem Projekt teil und lernten in 14-tägigen Kompetenztrainings unter Anleitung von Anna Jäger vom »In Via Internationalen Mädchen- und Frauentreff« zehn »mädchenuntypische« Berufe kennen und erfuhren Wichtiges für den Berufseinstieg.

Sie beschäftigten sich mit der Frage »Welcher Beruf passt zu mir?«, setzten sich mit der eigenen Berufsorientierung auseinander und erstellten persönliche Bewerbungsunterlagen. Bei verschiedenen ganztägigen Exkursionen befassten sich die Schülerinnen mit 15 technischen und naturwissenschaftlichen Themen.

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So programmierten die Mädchen der Klosterrealschule im Museum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) ihren eigenen Roboter, während die Schülerinnen der Georg-Monsch-Schule am ZKM in die Trickfilmtechnik eintauchten. Bei einem Holz-Workshop bauten die Schülerinnen wahlweise eine Holzuhr oder einen Solarhelikopter.

Betriebsbesichtigungen vor Ort ermöglichten den 20 Schülerinnen direkte Kontakte zu verschiedenen Unternehmen. Unter anderem besuchten die Schülerinnen verschiedene Handwerksbetriebe, die Feuerwehr und die Polizei in Offenburg. Im einwöchigen Praktikum erkundeten die Schülerinnen ein selbst gewähltes »mädchen- beziehungsweise frauenuntypisches« Berufsfeld. Die »Girls’-Day-Akademie« wurde von der Agentur für Arbeit Offenburg und mit Eigenmitteln des »In Via«-Verbandes finanziert.

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