Öffentlichkeit kann nicht zum Termin

Landesgartenschau: Kommission kommt Mitte Juli nach Offenburg

Autor: 
red/pie
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19. Juni 2020

Die Landesgartenschau soll die Kinzig in Offenburg erlebbarer machen, wie diese Visualisierung zeigt. ©Filon Architekturvisualisierung & Bildbastelei

Öffentlichkeit kann wegen der Einschränkungen durch Corona bei dem Termin nicht eingebunden werden. Die Stadt will aber im Anschluss umfassend informieren.

Auf ein Neues: Der ursprünglich für März dieses Jahres vorgesehene Besuch der Fachkommission zur Offenburger Bewerbung für die Landesgartenschau wird auf Dienstag, 14. Juli, verschoben. Die zunächst geplante Besichtigung musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Aber auch der neu angesetzte Termin wird noch von der Krise überschattet. 

Plante die Stadt Offenburg zunächst, die Bevölkerung einzubeziehen und die Bereisung zum Anlass zu nehmen, die Offenburgerinnen und Offenburger auf die Landesgartenschau einzustimmen, begrenzt das verantwortliche Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz die Teilnehmerzahl vonseiten der Städte nun aktuell auf maximal acht Personen. 

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass auf die Einbindung von Bürgerschaft, Vereinen, Schulklassen und der Presse zu verzichten sei, zudem gelte es, die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen während des Besuchs zu gewährleisten. 

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„Wir bedauern es sehr, dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden muss, respektieren diesen Schritt aber selbstverständlich zum Schutz aller Beteiligten“, so Bürgermeister Oliver Martini in einer ersten Stellungnahme.

Für die Besichtigung sind insgesamt zweieinhalb Stunden vorgesehen, schreibt die Stadt in der Mitteilung. Neben der Geländebesichtigung und der Vorstellung von Plänen sowie weiterer Unterlagen ist Zeit für Diskussion und Fragen vorgesehen. Auch wenn die Öffentlichkeit bei dem Termin weitgehend ausgeschlossen ist: Die Stadt legt großen Wert darauf, die Bürgerinnen und Bürger im Anschluss umfassend über den Verlauf der Veranstaltung zu informieren.

Seit anderthalb Jahren befasst sich die Stadt intensiv mit der Bewerbung für eine Landesgartenschau im Zeitkorridor 2032 bis 2036. Mit Hilfe der Schau soll vor allem das bisher nicht ausgeschöpfte Potenzial der Kinzig genutzt werden: Eine naturnahe Umgestaltung des Flussverlaufs, außerdem neu gestaltete Uferanlagen mit hoher Aufenthaltsqualität ermöglichen Freizeitaktivitäten und Erholung direkt am Wasser. Auf diese Weise soll die Kinzig für alle Generationen erlebbar und lebendig werden. Gleichzeitig werden Bereiche geschaffen, in denen der Schutz von Flora und Fauna im Mittelpunkt steht und sich vielfältige Lebensräume ungestört entfalten können. Zwischen den bestehenden und neuen Grünflächen werden neue Wege angelegt, die zwischen Fluss und Stadt verbinden und die Kinzig in die Stadtstruktur integrieren. 

Oberbürgermeister Marco Steffens ist davon überzeugt: „Die Landesgartenschau ist eine große Chance für unsere Stadt. Diese wollen wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern nutzen. Es soll unsere Landesgartenschau werden.“

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