Offenburg

Lesermeinung: „Freie Bürger“ nehmen die Freiheitsrechte ernst

Ursula Prasuhn
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28. November 2023
Eine Leserin findet das Antwortschreiben von Julia Roth-Hermann (Bild) und Dislo Benjamin Harter auf einen Leserbrief gut. 

Eine Leserin findet das Antwortschreiben von Julia Roth-Hermann (Bild) und Dislo Benjamin Harter auf einen Leserbrief gut.  ©FDP

Zur Stellungnahme „,Freie Bürger’ reagieren auf Kritik“ meldet sich OT-Leserin Ursula Prasuhn aus Offenburg zu Wort. Die „Freien Bürger“ seien ihr überaus willkommen.

Julia Roth-Hermann und Dislo Benjamin Harter beweisen mit ihrem Antwortschreiben auf den aggressiven Leserbrief von Jenny Haas, dass sie ihrer Meinungsgegnerin lieber sachlich und höflich begegnen und sich nicht auch auf die Ebene von Verunglimpfung und Diffamierung begeben wollen.

Was sie über Sinn und Zweck der neuen Initiative „Freie Bürger Offenburg“ sagen, gefällt mir sehr. Ihnen geht es um Meinungsfreiheit und -vielfalt, deren Schwindsucht schon lange die Menschen bewegt. Mit wachsender Sorge stellen viele fest, dass sie immer weniger Freiheit haben, das zu sagen, was ihnen am Herzen liegt, denn überall lauern Fußangeln für den „Kampf gegen rechts“. Die „Freien Bürger“ sind mir überaus willkommen, zumal sie unser Grundgesetz mit seinen Freiheitsrechten ernst nehmen und ihm mehr Geltung verschaffen wollen.

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Jenny Haas ist Sprecherin einer anderen Initiative, die sich „Aufstehen gegen Rassismus“ nennt. In meinen Augen gehört diese Initiative zur großen Familie der Antifa-Gruppen, denen „Freie Bürger“ nicht lieb sein können, weil sie eine Bedrohung für die eigenen Interessen und Ziele darstellen. Mit dem Verdacht von Rechtsextremismus wird man Meinungsgegner jedoch spielend leicht los und kann obendrein dafür sorgen, dass sie prinzipiell ausgegrenzt werden – nicht zuletzt auch von Gemeinderäten.

Dem Offenburger Gemeinderat kann ich nur herzlich danken, wenn er dieses erpresserische Spiel nicht mitmacht und sich dem Grundgesetz verpflichtet fühlt. Das ist heutzutage nicht selbstverständlich und erfordert einiges an Zivilcourage, denn auch dafür kann es Hiebe geben.
Der ehemalige Uni-Professor und Medienwissenschaftler Norbert Bolz sagt zu alldem: „Der ,Kampf gegen rechts‘ ist mittlerweile eine größere Gefahr für unsere Demokratie als die Rechtsextremen selbst.“

Ursula Prasuhn

Offenburg

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