Neuried - Altenheim

Licht und Schatten in der Kirche

Autor: 
Dieter Fink
Lesezeit 2 Minuten
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02. Dezember 2019

Effekte mit Licht, Schatten und Halbdunkel bei der Vernissage. ©Dieter Fink

Zur Vernissage der elften Kunstausstellung in der Friedenskirche des Arbeitskreises Kultur in der Kirche begrüßte Sabine Lingner eine große Anzahl Besucher sowie Künstlerinnen und Künstlern und die Männer des „Chorus Delicti“.

Die Ausstellung des Arbeitskreises präsentiert Malereien, Fotografien, dreidimensionale Werke aus Ton, Holz, Naturmaterialien und aus Pappmasche – jedes Jahr mit neuem Thema. Diesmal: Licht und Schatten. In der Kunst, besonders in der Malerei, ist das Thema Licht und damit auch Schatten eine unendliche Geschichte in der gesamten Kunst, sagte Sabine Lingner am Mittwoch. Die moderne abstrakte Malerei kennt helle und abstrakte Farbtöne zur Kontrastierung und alle Abstufungen zwischen Weiß und Schwarz. So entstehen Kontraste, das beweisen die abstrakten Werke beim Altar.

Fiktive Reise

Dann lud Sabine Lingner zu einer fiktiven Reise eine ihrer Fantasie entsprungenen Tagesablauf in dem einem in mangelhaften Variationen Licht und Schatten begegnen. 
Das Gesetz der Polarität besage, dass alles in der Welt zwei Pole habe und diese auch brauche. Um im Gleichgewicht zu bleiben. Das gelte für unser Leben genauso wie die Kunst. So auch für das Thema der Ausstellung Licht und Schatten, das eine gebe es nicht ohne das andere. 

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Diese Dualität sei bei einigen Exponaten der Ausstellung deutlich sichtbar. Hier etwa ein Wolf über den sich Tierschützer und Umweltfreunde freuen, während sich die Freude bei Schäfern, deren Lämmer gerissen werden, in Grenzen hält. Eine großformatige Fotografie verströmt das innere und äußerliche Leuchten einer jungen Frau aber auf der anderen Seite ihres Gesichts liegt ein Schatten. Dualismus das sei aber auch der immer währende Konflikt zwischen den zentralen, bipolaren Begriffe gut und böse und die daraus resultierende falsche und richtige Handlungsweise. 

Dadurch erst ließen sich Tugenden wie Mitgefühl, Hilfsbereitschaft oder Bescheidenheit definieren. Um seelische Balance und ausgleichende Energie zu erreichen müsse man sich mit dem Schatten anfreunden. Sabine Lingner lud zum Schluss zum Rundgang durch die Ausstellung und zu einem kleinen Umtrunk ein dankte den Sängern vom „Chorus Delicti“, die mit ihrem schönen Gesang den Abend im Kirchenraum erleuchteten.

Marianne Dörflinger dankte ihnen ebenfalls und überreichte ein kleines Geschenk. Danach wies Sabine Lingner noch auf Weihnachtskonzert am 26. Dezember in der Friedenskirche mit dem „Trios Geiz“ hin, das um 18 Uhr beginnt. 

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