Vorplatz Wallfahrtskirche Zell

Linde am Gnadenbrunnen ist gefällt

Autor: 
Hans-Peter Wagner
Lesezeit 2 Minuten
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28. Februar 2021

Die Linde beim Gnadenbrunnen vor der Wallfahrtskirche wurde gefällt. Sie war nicht mehr verkehrssicher. ©Hans-Peter Wagner

Der Baum war nicht mehr verkehrssicher. Die Kapuziner möchten schnellstmöglich eine neue Linde pflanzen und hoffen dafür auf Spenden von Freunden der Wallfahrtskirche.

Die Marienlinde am Gnadenbrunnen der Zeller Wallfahrtskirche wurde am Dienstag gefällt, nachdem ein Sachverständiger den Baum wegen des starken Austerseitlingpilzbefalls und massiven Schäden an der Rinde als nicht mehr verkehrssicher eingestuft hatte (wir berichteten). 

Um 8 Uhr rückten die Facharbeiter der Firma Tannengrün Lehmann mit Spezialfahrzeugen an. Zunächst wurde der Platz abgesperrt. Danach wurde die Äste fachmännisch entfernt und gleich an Ort und Stelle verhäckselt. Zum Schluss wurde der Baumstamm abgesägt und entsorgt. 

In knapp zwei Stunden waren die Fällung erledigt und der Gnadenbrunnen und Umgebung wieder verkehrssicher.

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Viele Kirchenbesucher sind deswegen traurig, weil jetzt an dem schönen, altvertrauten Bild des Brunnens mit der Gottesmutter und dem Jesuskind im Arm in dem mit Sandsteinen eingefassten Rund etwas fehlt, nämlich die rechte  Marienlinde. 
Die  Sandsteinplastik mit der mit Sternen bekränzten Muttergottes wurde von einem unbekannten Künstler im Jahr 1790 geschaffen und begrüßt seither die Besucher, die oft von weither kommen, um ihre Augen mit dem Brunnenwasser zu benetzen, damit sie wieder besser sehen können. 

Wallfahrtseelsorger Bruder Berthold hat schon sich einen Ausweg überlegt, wie die gefällte Linde wieder ersetzt werden könnte „Wenn uns die Freunde der Wallfahrtskirche unterstützen, können wir den gefällten Baum durch eine neue Linde ersetzen. Wir Kapuziner können die Neupflanzung leider nicht übernehmen, da wir schon für die Kosten der Entfernung der beschädigten, kranken Linde aufkommen müssen.“

Spenden für neue Linde

Bruder Berthold hofft, dass ihn  nun die Freunde der Wallfahrtskirche die Kapuziner nicht im Stich lassen. Vielleicht klappt es mit der Neuanpflanzung noch in diesem Frühjahr. Dann könnte der Baum auch die nachkommenden Generationen mit einem Hinweisschild an die schwere Corona Pandemie in den Jahren 2020/21 erinnern, in der die Marienlinde am Gnadenbrunnen gepflanzt wurde.
Spenden können an der Klosterpforte abgegeben oder auf das Konto  IBAN DE 03 664 515 48 002 60 117 50 bei der Sparkasse Kinzigtal überwiesen werden. Nähere Infos gibt es im Kloster.

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