Gemeinderat Berghaupten

Mehr als eine halbe Million Euro mehr in der Rücklage

Autor: 
Erich Fakler
Lesezeit 2 Minuten
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17. November 2018

Berghauptens Bürgermeister Philipp Clever überbrachte Kämmerer Robert Vogt den Dank des Landes. ©Erich Fakler

Berghaupten legt mehr als eine halbe Million Euro in die Rücklage. Diese Bilanz gab Rechnungsamtsleiter Robert Vogt im Gemeinderat bekannt. Für ihn gab es doppelten Grund zur Freude. Er erhielt für 40 Jahre öffentlichen Dienst eine Urkunde des Landes.
 

Bürgermeister Philipp Clever blieb es vorbehalten, seinem Kämmerer Robert Vogt den Dank des Landes Baden-Württemberg in Form einer Urkunde zu überreichen. Robert Vogt ist 40 Jahre im öffentlichen Dienst tätigt, davon seit 1999 als Rechnungsamtsleiter in Berghaupten.

Doch durfte sich dieser nicht nur darüber freuen, sondern auch über den guten Haushaltsabschluss 2017. So konnte nicht nur auf die geplante Rücklagenentnahme in Höhe von rund 744 000 Euro verzichtet werden, sondern statt der vorgesehenen rund 204 000 Euro mit fast 673 000 Euro auch mehr als das Dreifache vom Verwaltungshaushalt in den Vermögenshaushalt überführt werden. Abzüglich 95 000 Euro an ordentlicher Tilgung ergibt  dies eine Nettoinvestitionsrate von 577 920,75 Euro. Überdies gelang es, rund 539 000 Euro in die Rücklagen zu verbringen, obwohl dafür kein einziger Euro geplant war. Zum Jahresende 2017 summieren sich diese auf 3.176 Millionen Euro.

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Aufzug teurer

Dem stehen Verbindlichkeiten in Höhe von 767 000 Euro gegenüber. Im Vermögenshaushalt wurde zwar der Rathausaufzug mit 138 445 Euro um 30 155 Euro teurer als geplant. Diese Baukostensteigerung wurden aber durch Mehreinnahmen wie etwa die um 61 000 auf 371 000 Euro gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen sowie die um 101 000 Euro auf 1,3 Millionen gesteigerten Mehreinnahmen beim Einkommenssteueranteil mehr als wettgemacht.

Zu den Gesamteinnahmen des Verwaltungshaushalts steuerte die anteilige Einkommenssteuer 29 Prozent, die Gewerbesteuer acht und die Grundsteuer sechs bei. Diese Steuern finanzierten den Verwaltungshaushalt mit einem Anteil von 43 Prozent. Mit 35 Prozent stellten die sogenannte Schlüsselzuweisungen, etwa für die Kindertagesstätte und die Kleinkindbetreuung, mit 259 600 Euro eine wesentliche Einnahmequelle dar. Und gerade die Ausgaben für die Kinderbetreuung sind in zehn Jahren von rund 222 000 auf 597 000 Euro gestiegen. Robert Harter (CDU) dankte dem Kämmerer für das Zahlenwerk, warnte aber zugleich davor, Begehrlichkeiten zu wecken.

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