Offenburg

Meisterliches Jahr für FV Rammersweier

Autor: 
Christl Mai
Lesezeit 3 Minuten
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25. Juni 2009
Offenburg-Rammersweier (m). Nach 46 Jahren Fußball in Rammersweier ist für den FV ein Wunschtraum wahr geworden. Die Erste Mannschaft errang zwei Spieltage vor Rundenschluss die Meisterschaft in der Kreisliga B.
Dies nahm Vorsitzender Ralf Friebe in der Jahreshauptversammlung am Freitag im Sportheim im Rittacker zum Anlass, den Spielern für ihren unermüdlichen Einsatz sowie Trainer Uwe Hertweck, den Mannschaftsführern und dem medizinischen Betreuer Wolfgang Huber für die »meisterliche Arbeit« zu danken. »Mit dem Aufstieg in die Kreisliga A steht uns in der kommenden Saison eine neue Herausforderung bevor, der wir uns alle gerne stellen«, formulierte es Friebe unter dem Beifall der Anwesenden. Auch der Zweiten Mannschaft attestierte er, sich wacker geschlagen zu haben. Eifrig beteiligten sich die Fußballer am örtlichen Geschehen, unter anderem am Boule-Turnier des TuS, an den Dorfmeisterschaften des Minigolfsportvereins und des Sportkegelclubs sowie beim Skatturnier der »Freien Maurer«. Die Arbeiten am und im Sportheim im Rittacker gehen zügig voran. Der Besprechungsraum im Keller ist trockengelegt und von ehrenamtlichen Helfern renoviert. Für die Pflege der Außenanlagen ist Udo Knödel zuständig, die Internetseite wird von Patrik Bierer betreut, das »Rittackerblättle« gestaltet André Ittermann, und die Plakate schreibt Eric Kimmig. Ihnen und allen anderen Freiwilligen galt der Dank des FV-Chefs. »Stadt drückt sich« Wie bereits in den Vorjahren machte Friebe seinem Unmut über die beim Mountainbike-Weltcup entstandenen Schäden auf dem Sportgelände Luft. »Wir haben in den vergangenen Monaten der Stadt gegenüber ordentlich Druck gemacht und durch den Ortschaftsrat Unterstützung erfahren. In vielen Sitzungen und Vor-Ort-Terminen wurden mehr oder weniger positive Ergebnisse erzielt«, führte er aus und informierte, dass von Seiten der Stadt über das weitere Vorgehen Mitte Juli entschieden werden soll. »Verzögerungstaktik«, um sich vor Entscheidungen zu drücken, warf Dieter Hauser von der Abteilung Faustball – er weilte im Urlaub und hatte seinen Bericht schriftlich verfasst – der Stadt Offenburg vor. Dass der Erfolg beim MTB nicht zu Lasten des FV gehen dürfe, darin waren sich die Sprecher aller Abteilungen einig. Stolz verwies Uwe Klein, der in Vertretung der Jugendleiter Martin Deck und Berthold Gärtner über die Jugendabteilung Bericht erstattete, auf die DFB-Auszeichnung mit dem Sepp-Herberger-Preis für exzellente Jugendarbeit. Außerdem ließ er den erstmals durchgeführten Mädchenspieltag mit 30 Teilnehmerinnen und die Arbeit in den einzelnen Gruppen von den Bambinis bis zur A-Jugend nochmals Revue passieren. »Nehmt euch vor, im nächsten Jahr in der neuen Staffel Meister zu werden«, richtete Ehrenamtsbeauftragter Klaus Wenkert das Wort an die »Erste«. »Ihr seid mit einem Superteam aufgestiegen«, bescheinigte auch Kassenprüfer Josef Gütle, der sich bei der Wahl ebenso wie Bernhard Busam wieder zur Verfügung stellte. »Beim Fußball zählt nicht nur das Sportliche, sondern auch die Kameradschaft«, appellierte Gütle an die Spieler, dem FVR treu zu bleiben und sich nicht abwerben zu lassen. Einmütig akzeptiert wurde der Vorschlag des Vorsitzenden auf moderate Anhebung der Mitgliedsbeiträge im Hinblick auf »schwierige Geschäftsjahre« und außergewöhnlich hohe Investitionen, die ein »großes Loch« in die Kasse gerissen hatten, wie Kassenwart Gabriel Musiol verlauten ließ. Vereinsinfo FV Rammersweier Vorsitzender: Ralf Friebe. Mitglieder: 401. Kontakt: π 0781/440450 oder π 0160/97 91 87 06. Internet: www.FVR.de Gründungsjahr: 1990. Sportanlage: Hart- und Rasenplatz.

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