Fasent am Narrentag

Mit der Scheese um die Ursula-Säule

Autor: 
Ursula Hass
Lesezeit 3 Minuten
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11. Februar 2019

Am Samstag steigt wieder das Scheeserennen. ©Archiv

Die Fessenbacher Rebknörpli sorgen am Offenburger Narrentag, Samstag, 16. Februar, wieder mit ihrem Scheeserennen für Furore. Dieses Jahr gibt es einen »Blaulicht-Alarm« rund um die St.-Ursula-Säule.
 

Das Scheeserennen am Narrentag, Samstag, 16. Februar, lassen sich die Fessenbacher Rebknörpli und Krottestecher nicht entgehen, auch wenn sie mit »Mann und Frau« erst eine Woche vorher erfolgreich das 38. Reblandtreffen in Fessenbach durchgeführt haben. »Seit 1990 bereichern wir den Offenburger Narrentag mit dieser lustigen Veranstaltung, und im nächsten Jahr feiern wir das 20. Jubiläum«, so Zunftmeister Uli Litterst. In diesem Jahr wird es auch ein ganz besonderes Ereignis werden, denn dann werden erstmals die »Blaulichtmänner und -frauen« ihr Können auf dem Parcours rund um die St.-Ursula-Säule zeigen. Zugesagt haben die Bergwacht, die Malteser und das Technische Hilfswerk (THW). Auch die Feuerwehr rückt an, und das Rote Kreuz komplettiert die Mannschaften.  

Auf die sportliche Kondition der Läufer, das sind die »Renner«, darf man gespannt sein. Doch wie die Teilnehmer bereits dem Fessenbacher Zunftmeister Uli Litterst versichert haben, sind alle, ob »Renner« oder »Penner«, hoch motiviert und haben bereits ein intensives Fitnessprogramm aufgenommen, wobei es alle sportlich angehen. Denn dabei sein, ist alles. 

Und wem bei diesem Spektakel um die Ursula-Säule zuerst die Puste ausgeht, bleibt spannend. Aber nicht nur der »Renner« beziehungsweise Läufer ist gefordert, denn der Parcours-Chef Bastian Bürkle wird mit seinen Mannen einige Hürden rund um die Ursula-Säule aufbauen, so dass auch die »Penner« in der Scheese ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen müssen. Neben dem obligatorischen »Krottenstechen« gilt es auch Hürden mit närrischem und kommunalpolitischem Hintergrund zu überwinden. 

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Seit 1990 sind alle Teilnehmer am Promi-Scheeserennen in Offenburg festgehalten, und so haben nicht nur die Bürgermeister, Schulleiter, Ortsvorsteher, Feuerwehrkommandanten, Gastronomen oder Fachbereichsleiter der Stadt diesen närrischen Wettkampf bestritten. Selbst Oberbürgermeisterin Edith Schreiner ließ es sich nicht nehmen, mit den Fraktionen 2003 und 2007 den Parcours zu befahren. Und so darf man gespannt sein, wann zum ersten Mal auch der neue OB Marco Steffens seine »Renn-Taktik« unter Beweis stellen wird. 

Fraktionen waren dabei

Auch Vertreter aus Presse, Funk und Fernsehen, die Gemeinderatsfraktionen und  die Offenburger Zunftmeister waren schon bereit, ihr läuferisches Können und ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Während der »Renner« mit dem »Penner« in der Scheese den Lauf um die Ursula-Säule so schnell wie möglich absolvieren muss, obliegt es dem »Penner« in der Scheese, möglichst viele Punkte bei den Hindernissen zu sammeln. 
Angefeuert von den jeweiligen Fans und den Zuschauern beginnt der Wettkampf pünktlich um 13 Uhr, denn um 14 Uhr werden die Fessenbacher Rebknörpli und Krottestecher auch noch am Fasentsumzug der Kitas und Kinder durch die Stadt teilnehmen. 

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