Mit Lebenswerk rundum zufrieden

Der Unternehmer Meinrad Müller feiert seinen 80. Geburtstag

Autor: 
Gottfried Wiedemer
Lesezeit 2 Minuten
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26. März 2019

Meinrad Müller feiert heute seinen 80. Geburtstag. Zeit mit der Familie ist ihm wichtig. ©Gottfried Wiedemer

Hochzufrieden könne er sein, wenn er auf sein Lebens zurückblicke, sagt Unternehmer Meinrad Müller, der am Dienstag 80 wird. Obwohl er als Kind noch die Auswirkungen von Krieg und Besatzung erlebt habe, habe er doch sieben Jahrzehnte sein Leben in Frieden gestalten können und viele Erfolge gefeiert.
 

Geboren in der Fischerstraße, wo sein Vater Alfred eine Schmiedewerkstatt hatte, wuchs Meinrad Müller mit vielen Kameraden in der Kinzigvorstadt auf. Nach der Volksschule begann er im väterlichen Betrieb eine Schmiedlehre, arbeitete auch bei Schrempp, Gengenbach, und machte als Lehrgangsbester 1956 die Gesellenprüfung. Es folgte ein Jahr in einer Fahrzeugbauer-­Firma in Überlingen, dann eine zweijährige Maschinenschlosserlehre bei der Firma Martin in Offenburg. Nach zwölf Monaten Wehrpflicht in Schongau-Altenstadt machte Müller 1963 seine Meisterprüfung und wurde Schweiß-Fachmann. 2013 erhielt er den diamantenen Meisterbrief.

1965 heiratete er die Gärtnerstochter Elisabeth Wiedemer, und zwischen 1966 und 1979 kamen fünf Kinder zur Welt: Meinrad, Christine, Bärbel, Georg und Ulrich. Neun Enkel können dem Opa heute gratulieren. Sohn Meinrad übernahm 2011 die Fahrzeugbau-Firma, die seit 1966 in der Heinrich-Hertz-Straße besteht. Der Senior schaut, so oft es geht, im Geschäft vorbei und beobachtet mit Genugtuung die Karosserie-Aufbauten, den TÜV, Bremsendienst und die Lkw-Reparaturen, die mit einem Dutzend Mitarbeitern geleistet werden.
 

Kirchlich engagiert

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Der Jubilar engagierte sich seit jungen Jahren in Vereinen und seiner Kirchengemeinde, im Kolping, Pfarrgemeinderat und als Zugführer und Ausbilder in der Feuerwehr. Er gehört auch zu den Gründungsstiftern der St.-Andreas-Stiftung, zur Biedermeiergruppe und den Alpenkräutlern. So lange es gesundheitlich geht, lässt er, zusammen mit seiner Frau, auch keine Fasent und kein Dorffest aus. Mit ihren E-Bikes machen sie gern Ausflüge in die blühende Heimat.

Enkel und Oldtimer

»Was ich mir noch wünsche?«, überlegt er. »Dass ich mich an meiner Familie und den Nachkommen erfreuen kann. Den ältesten vier Enkelinnen und dem Enkel Max, die bereits in Studium oder in der Ausbildung sind, wünsche ich Glück, gute Freunde und dass sie mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Ich selber möchte meine Hobbys pflegen, die Oldtimer-Motorräder und die Feuerwehrautos, die immer wieder bei Festen als Durstlöscher im Einsatz sind. Wichtig bleiben mir die fröhlichen Stammtische der Alpenkräutler und Feuerwehr-Kameraden.« 
Dass dies alles in Erfüllung geht, das wünschen dem Jubilar ganz viele Freunde in Offenburg und alle Verwandten vom Schwarzwald bis nach Berlin.

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