Moden- und Frisurenschau beim Ostermarkt

Mode von Aenne Burda feierte in Biberach eine Renaissance

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18. April 2019

(Bild 1/4) Stefanie Zimmer ließ Blumen sprechen... ©privat

Der Biberacher Ostermarkt am Sonntag hatte nicht nur eine breite Auswahl an regionalen Produkten, Waren und Accessoires zu bieten, sondern auch einen modischen Höhepunkt. 

Mit Kleidern der Biberacher Schneidermeisterin Katja Kastens lebten die 1950er- und 1960er-Jahre und damit die Entwürfe der legendären Modezeitschrift »Burda Moden« der Offenburgerin Verlegerin Aenne Burda wieder auf.

Katja Kastens und der Biberacher Friseursalon »Figaro« machten die Modenschau möglich. »Ich hatte als 16-Jährige Hefte von »Burda Moden« geschenkt bekommen. Bei jedem Umzug habe ich sie mitgenommen, ansonsten aber wenig beachtet. Als unlängst der Film über ­Aenne Burda im Fernsehen ausgestrahlt wurde, habe ich mich wieder an die Zeitschriften erinnert und hatte die Idee, einige der Kleider auf Grundlage der Schnittmuster zu nähen«, erklärt Katja Kastens. 

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Manchmal habe sie etwas abändern müssen, erklärt die Schneidermeisterin, was daran liegt, dass die Frauen heutzutage im Schnitt einfach größer sind als damals. 

Kurz nach 14 Uhr startete die Modenschau mit ihrer Kollektion, Models aus Biberach zeigten, was man damals geschneidert und getragen hatte und was auch heute noch für positives Aufsehen sorgt. Abgerundet wurde die Schau durch die passende Musik der damaligen Zeit, für die Frisuren und das Make-up sorgte das Team des »Figaro« um Evi Lehmann.

Im zweiten Teil der Show kamen dann rund 30 Männer unters Messer, besser gesagt unter die Schere. Der »Figaro« zauberte Frisuren nach den neuesten Trends. Beide Vorführungen fanden ein begeistertes Publikum, das großen Applaus spendete.

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