Coronavirus
Dossier: 

Nach 111 Tagen: Musikverein Fessenbach probt wieder

Autor: 
Ursula Haß
Lesezeit 2 Minuten
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14. Juli 2020

Nach der Corona-Zwangspause haben sich die Fessenbacher Musiker wieder getroffen. ©Ursula Haß

Die Fessenbacher Musiker haben ihre Musikinstrumente ausgepackt und sich zur ersten Probe auf dem Schulhof getroffen. Zum ersten Treffen hat der Dirigent Märsche und Polkas mitgebracht.

Am letzten Junitag war es so weit: Die Fessenbacher Musiker waren hoch erfreut, denn nun konnten sie wieder ihre Instrumente auspacken und zusammen mit ihrem Dirigenten, Alexander Huber, alte, aber auch neue Musikstücke proben. Durch die Corona-Pandemie waren sie 111 Tage oder 16 Wochen voneinander getrennt. Ein umfangreiches Hygienekon­zept ermöglichte nun die erste Probe, die allerdings nicht im bisherigen Probelokal stattfand, denn der Mindestabstand von 1,5 Metern konnte hier nicht eingehalten werden. 

So wurde und wird zukünftig die Probe auf den Schulhof verlegt, bei dem es separate Zu- und Abgänge gibt. Desinfektionsmittel steht auch zur Verfügung und jeder Musiker bringt seinen eigenen Notenständer mit. Bis zum Platz muss ein Mundschutz getragen werden, wie Uli Litterst mitteilte. Begrüßt wurden die Musiker von der Vorsitzenden Michaela Uhlmann, selbst in der Kapelle aktiv, und vom Dirigenten Alexander Huber, der auch schon ein paar neue Stücke mitgebracht hatte. 

Etwas ungewohnt war es allerdings für die Mitglieder mit einem so großen Abstand zu spielen, aber man spürte den Musiker ihre große Freude an. Dirigent Alexander Huber hatte zunächst ein paar bekannte Stücke parat, damit sich die Musiker wieder an ein Zusammenspiel gewöhnen. So gab es zunächst Märsche und Polkas und so mancher Anwohner oder Autofahrer hat sich gewundert oder vielleicht auch über die frischen Melodien gefreut. 

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Und so verlief die erste Probe zur Zufriedenheit, denn  Huber hatte mit der neuen Unterhaltungsmusik den Geschmack der Musiker voll und ganz getroffen. Solange sich die Corona-Situation nicht ändert, wird weiter bei gutem Wetter im Schulhof geprobt. Bei Regen treffen sie sich im Probelokal, in dem sie in kleinen Gruppen und Ensembles dann aufspielen werden. 

Kirchenkonzert

Am 15. November, dem Volkstrauertag, steht das Kirchenkonzert an. Ob und wie es stattfinden kann, wird sich noch zeigen, so Litterst. Mit der ersten Probe  wurde jedoch schon mal der Anfang gemacht, und alle freuen sich schon auf die nächste Probe im Schulhof, die immer von 19.30 bis 21.30 stattfinden wird. Die Musiker haben sich auch bei den Anwohnern bedankt, die aber sicherlich für gute Unterhaltungsmusik gerne mal ihre Fenster offen halten.

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