E-Mobilität

Neue Ladesäule geht in Durbach in Betrieb

Autor: 
red/sk
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17. Mai 2021
Bürgermeister Andreas König (rechts) hat mit Michael Mathuni, E-Werk Mittelbaden, die neue Lademöglichkeit im Ortskern begutachtet.

Bürgermeister Andreas König (rechts) hat mit Michael Mathuni, E-Werk Mittelbaden, die neue Lademöglichkeit im Ortskern begutachtet. ©E-Werk Mittelbaden

Die neue Ladesäule für E-Autos ist in Durbach in Betrieb. Zwei Autos können dort gleichzeitig aufgeladen werden.

Bürgermeister Andreas König und Michael Mathuni, E-Werk Mittelbaden, haben die neue Ladestation für Elektrofahrzeuge inspiziert, die ab sofort öffentlich genutzt werden kann. Das teilt das E-Werk Mittelbaden in einer Pressemitteilung mit. Zur Errichtung der Ladestation im Tal 40 vor der Steinberghalle habe die Gemeinde Durbach Fördermittel aus dem Bundesförderprogramm „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und aus dem Ökologie- und Innovationsfonds des E-Werk Mittelbaden erhalten. Das E-Werk Mittelbaden sei mit der Lieferung, Installation und der Betriebsführung beauftragt worden.
Zwei Autos laden
Die geräuscharme Ladesäule sei mit den üblichen Ladeschnittstellen ausgestattet, sodass alle marktgängigen Elektrofahrzeuge geladen werden können. Zwei Ladepunkte des Typ-2-Anschlusses und die Ladeleistung von bis zu zwei Mal 22 kW (Kilowatt) würden es ermöglichen, dass zeitgleich zwei E-Fahrzeuge mit Strom geladen werden können. Der Preis inklusive Mehrwertsteuer beträgt 35,70 Cent pro Kilowattstunde, bei einem Mindestbetrag von 3,57 Euro, informiert das E-Werk.
Für den Ladevorgang gibt es laut Pressemitteilung drei Möglichkeiten: Beim Ad-hoc-Laden sei der QR-Code am Ladepunkt mit dem Smartphone einzuscannen, persönliche Daten seien zu ergänzen und die gewünschte Zahlungsart anzugeben. Beim Laden mit der Smartphone-App haben Nutzer bereits Zahlungsdaten in der App eines Elektromobilitätsdienstleisters hinterlegt. Der Ladevorgang kann direkt gestartet und abgerechnet werden. Und drittens können Nutzer eine beliebige RFID-Ladekarte oder Smartphone-App eines Partners aus dem europaweiten Roaming-Netzwerk Intercharge nutzen. In diesem Fall gilt der Preis des Roaming-Partners, heißt es weiter in der Mitteilung.
Bürgermeister Andreas König zeigte sich erfreut über die Installation der E-Ladesäule. „Gerade als Tourismusgemeinde war es uns ein Anliegen, zentral im Ortskern eine Ladesäule anbieten zu können. Gäste von Gas­tronomie, Einzelhandel oder Veranstaltungen in der Steinberghalle können so bequem ihr Fahrzeug mit Ökostrom aufladen und währenddessen Durbach genießen“, wird König zitiert. Das E-Werk Mittelbaden betreut aktuell rund 50 öffentliche Ladestationen in der Ortenau.

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