Rechtzeitig zum Backhiesli-Fest

Neue Schilder: Fessenbacher Kleinod nun besser zu finden

Autor: 
Ursula Haß
Lesezeit 2 Minuten
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19. August 2019

Ein Schild weist nun zum Backhiesli in Fessenbach. ©OT-Archiv

Der Heimatverein und die Ortsverwaltung wollen Fessenbachs Kleinode und schöne Plätze stärker in die Öffentlichkeit rücken. Backhiesli, Narrenkeller und Kolpingheim erhielten deshalb ein neues Schild.
 

Seit der 750-Jahr-Feier von Fessenbach im Jahr 1992 hat das Backhiesli am alten Rathaus einen idyllischen Platz gefunden. Nun sollte der Platz, auf dem auch das Kösterhiesli steht und in dessen unmittelbarer Nachbarschaft sich auch der Narrenkeller der Rebknörpli befindet, noch besser ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden, zumal der Gesangverein ja dort alljährlich sein Backhieslifest feiert und dort die berühmten Flammenkuchen serviert werden. Auch am 14. und 15. September ist es wieder so weit, und so wurden die neuen Schilder gerade zur rechten Zeit angebracht. 

Heimatverein und Ortsverwaltung hatten sich entschlossen, für das Backhiesli und den Narrenkeller ein Hinweisschild an verschiedenen Stellen, wie am »Traube«-Parkplatz, an der Linde bei der Einfahrt in die Straße »Zur Halde« sowie an der Winzer- und Weinbergstraße anzubringen. Dabei war es auch der Wunsch, dass Touristen, aber auch Bürger aus den Umlandgemeinden, die das kleine und verwunschene Winzerdorf zu verschiedenen Veranstaltungen und Anlässen besuchen, das Backhiesle oder den Narrenkeller gleich finden. Auch das Kolpingzeichen hat seine Bedeutung, denn das alte Rathaus ist auch gleichzeitig das Kolpingheim, wobei sich im Untergeschoss die Rebknörpli­ ihren urigen Narrenkeller eingerichtet haben. Im ersten Stock werden auch die Adventskränze der Kolpingfamilie gebunden und alle 14 Tage versammeln sich dort die Dritt- und Viertklässler der Hubert-Burda- Grundschule, um im Kindertreff zu basteln und zu werkeln. Auch das monatliche Brotbacken des Heimatvereins findet am alten Backhiesli statt. 

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»Etwas versteckt«

Außerdem wird der Platz auch als heimlicher Dorfplatz von vielen Gruppen und Vereinen zu verschiedenen Anlässen genutzt. »Er ist zwar etwas versteckt gelegen, aber daher umso schöner«, weiß Rolf Schmidle zu berichten. Das Ensemble von Backhiesli und Kösterhiesli ist ein wirklich idyllischer Anziehungspunkt und wird auch seit einigen Jahren für den Leseabend der Kolpingfamilie genutzt, zumal man immer auch bei schlechtem Wetter auf das Kösterhiesli ausweichen kann. 

Schmidle, Mitglied im Vorstand des Heimatvereins und Vorsitzender des Gesangvereins, sowie Ortsvorsteher Paul Litterst ließen es sich nicht nehmen, eigenhändig die kleinen roten Hinweisschilder anzubringen.

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