Fußball-Turnier

Neues Kleinspielfeld an der Lorenz-Oken-Schule eingeweiht

Autor: 
Martin Röderer
Lesezeit 3 Minuten
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17. Oktober 2019

Mit Feuereifer gingen die Kinder der Lorenz-Oken-Schule beim Turnier zur Einweihung des Kleinspielfelds zu Werke. ©Martin Röderer

Der Bohlsbacher „Gummiplatz“ gehört nun offiziell den Kindern. Das Kleinspielfeld bei der Lorenz-Oken-Schule wurde mit einem Turnier eingeweiht. Zwölf Mannschaften nahmen teil.

Nachdem Ortsvorsteherin Nicole Kränkel-Schwarz, Rektorin Frederique Kerker sowie einige Kinder das rote Band durchschnitten hatten, gab es kein Halten mehr: Die Schüler der Lorenz-Oken-Schule nahmen den „Gummiplatz“ in Beschlag, mit einem Fußballturnier von zwölf Mannschaften. Die Turnierleitung lag in den Händen von Stefan Becht vom TuS Bohlsbach. 

Ortsvorsteherin begrüßt die Mannschaften

„Die offizielle Übergabe vonseiten der Stadt fand schon vor längerer Zeit statt, heute wollen wir das lange erwartete Kleinfeldturnier durchführen und das Kleinspielfeld für die Grundschüler einweihen“, so die Ortsvorsteherin bei der Begrüßung der Mannschaften und der Fans. „Gummiplatz“, so wird das Spielfeld von den Kindern genannt, ein Platz zum Spielen, zum Toben, zum Streiten. „Eine Schule ohne Gummiplatz ist für uns nicht mehr vorstellbar“, brachte es die Rektorin auf den Punkt. 
Aber dann war Fußball angesagt, die zwölf Teams der Klassen eins bis vier traten zum Kräftemessen an. Klangvolle Namen wie etwa „Der Pandasprung“, „Team Ronaldo“ oder „Die coolen Bayernkicker“ hatten die Kinder ausgesucht. Der erste Treffer gelang dem Team der „Vier Fragezeichen“, Torschütze Ilja wird wohl einen festen Platz in der Schulchronik erhalten. 

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Aber nicht die Ergebnisse waren wichtig, sondern die Tatsache, dass sich die Schüler bewegten, und das über zwei Stunden. „FC Bayern, Stern des Südens“ oder „Schni-Schna-Schnappi“, so klang es aus den Boxen von Spielleiter und DJ Stefan Becht. Hunger und Durst mussten die jungen Sportler nicht leiden, ein Getränk und eine Wurst gab es für jeden, an der Ausgabestelle waren die Ortsvorsteherin und die Rektorin in Aktion. 
Mit dabei war auch Tanja Schmidt vom sozialpädagogischen Team der Stadt. „Wir sind sehr froh über diesen Platz, er wird von der Schule­ täglich in den Pausen genutzt. Es entstehen Konflikte, und diese werden auf dem Platz auch gelöst“, so die Betreuerin. 

„Passt zum Profil“

Morgens gehört der Platz den Kindern der Grundschule, Jugendliche dürfen sich erst nachmittags dort austoben, so die Regelung. Die Nutzungszeiten wurden von den Schülern der dritten und vierten Klasse aufgestellt und in einem Plan festgehalten. 
„Als gebundene Ganztagsgrundschule passt der Gummiplatz trefflich zum Profil der Schule“, schwärmte Rektorin Kerker, durch die Basketballkörbe konnte zusätzlich eine „Basketball-AG“ gebildet werden. Dank der Laterne auf dem Platz hinter der Halle ist das Spielfeld auch bei Dunkelheit nutzbar, Probleme habe es bisher nicht gegeben.
 

Info

Das Kleinspielfeld

„Circa 90 000 Euro hat das Spielfeld gekostet, die Baumaßnahme wurde über den TuS Bohlsbach abgewickelt“, so Ortsvorsteherin Nicole Kränkel-Schwarz. Der gleiche Platz befindet sich in der französischen Partnergemeinde Perrigny, auf diesen wurde die Ortsvorsteherin aufmerksam. „Ich habe mir dann die dort ausführende Firma mit ins Boot geholt, sie hat ihren Sitz in der Nähe von Straßburg“. Eigenleistungen einheimischer Firmen sowie vom TuS sorgten dafür, dass der finanzielle Rahmen eingehalten werden konnte. 

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