150 Zimmer in der Sankt-Martin-Straße

Neues Studentenwohnheim in Offenburg geplant

Autor: 
red/pie
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11. Dezember 2017

Bei einem Gespräch erläuterte Clemens Metz (rechts), Geschäftsführer des Studierendenwerks Freiburg, dem Landtagsabgeordneten Thomas Marwein das Vorhaben eines neuen Studentenwohnheims in der Sankt-Martin-Straße. ©Studierendenwerk

Rund 150 neue Wohnplätze für Studierende sollen mit einem Neubau in der Sankt-Martin-Straße in Offenburg entstehen. Damit sei der Bedarf für die Offenburger Hochschule für die nächsten Jahre vorerst gedeckt, sagte Clemens Metz, Geschäftsführer des Studierendenwerks Freiburg, bei einem Pressetermin mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Marwein. Fertiggestellt soll das Wohnheim im Wintersemester 2021 sein.

Das Studierendenwerk Freiburg plant ein weiteres Wohnhaus für Studenten in der Sankt-Martin-Straße in Offenburg zu bauen. Das Wohnhaus soll 150 Zimmer umfassen, die für eine Monatsmiete von 300 Euro pro Zimmer zu haben sind.  Dies sei  erschwinglicher Wohnraum für den traditionell knapp bemessenen finanziellen Spielraum der meisten Studierenden, sagte der Geschäftsführer des Studierendenwerks, Clemens Metz, bei einem Termin mit dem Grünen-Landtagsabgeordneten Thomas Marwein. Bezugsfertig soll das Gebäude nach jetziger Planung zu Beginn des Wintersemesters 2021 sein.

»Nun kommt es darauf an, dass der Bebauungsplan für das Gelände möglichst zügig steht und dann auch von der Stadt beschlossen wird«, unterstützt Thomas Marwein die Pläne für den Neubau. »Studierende benötigen bezahlbaren Wohnraum«, pflichtete er Metz bei. »Ein Platz in einem Studentenwohnheim kann außerdem Halt durch ein soziales Umfeld geben. Besonders in anstrengenden Prüfungsphasen, in Krisenfällen und zu Beginn des Studiums, wenn Vieles ungewohnt und neu ist, halte ich das für sehr wichtig«, so Marwein weiter.

BaFöG Anpassung

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Studierendenwerk-Geschäftsführer Clemens Metz und Thomas Marwein waren sich außerdem schnell einig, dass die bestehenden Förderhöhen und Einkommensgrenzen für das sogenannte »BaFöG« – die staatliche Unterstützung für Studierende etwa aus kinderreichen oder einkommensschwachen Familien – dringend angepasst werden müssen. »Mit steigenden Lebenshaltungskosten sollte auch der maximale Freibetrag des Elterneinkommens jährlich angepasst werden«, so Marwein. »Ich könnte mir spontan etwa eine Anpassung an die Reallohnentwicklung vorstellen, sowohl für den Freibetrag des elterlichen Einkommens als auch der tatsächlich bezahlten BaFöG-Sätze. Bei der Anpassung der Rente haben wir dies ja bereits«, erklärte Marwein weiter.

Das Studierendenwerk Freiburg ist für neun Hochschulen, darunter auch die Hochschulen Offenburg und Kehl, zuständig und bietet bisher rund 4700 Studierenden ein Zimmer. Die anhaltend hohen Mietpreise auf dem freien Wohnungsmarkt, in Freiburg mit Monatsmieten von oft 500 bis 600 Euro für ein Zimmer, werden zunehmend auch im Raum Offenburg spürbar. Das Studierendenwerk versucht hier mit günstigem Wohnraum Alternativen zu schaffen und wirbt aktuell in der bundesweiten Kampagne »Kopf braucht Dach« für mehr studentischen Wohnraum. Hierfür fordert es auch eine stärkere finanzielle Unterstützung von kommunaler, Landes- und Bundesebene.

Weitere Infos zum Programm »Fair Wohnen. Stark Studieren.« sowie die Brochüre »Kopf braucht Dach«  des Deutschen Studierendenwerkes finden sich im Internet unter www.mein-studentenwohnheim.de/was-wir-fordern

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