Offenburg

OB Marco Steffens besuchte Spültechnikspezialist Hobart

Autor: 
red/tap
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12. Juli 2019

Axel Beck (von links), Manfred Kohler, Silvio Koch, Ralf Grundheber, Elke Vollmer, Hans-Joachim Fomferra, Erich Spinner und OB Marco Steffens beim Rundgang durch die Produktionshallen von Hobart in Elgersweier. ©Klaus Hohnwald

Oberbürgermeister Marco Steffens besichtigte kürzlich den Spültechnikspezialisten Hobart in Elgersweier. Dabei informierte er sich unter anderem über Themen wie Digitalisierung und Innovationsführerschaft und sah, dass der Bau der neuen Produktionshalle auf Hochtouren läuft.

Oberbürgermeister Marco Steffens hat kürzlich gemeinsam mit den städtischen Wirtschaftsförderern Hans-Joachim Fomferra und Ralf Grundheber sowie Erich Spinner, dem stellvertretenden Ortsvorsteher von Elgersweier, den Spültechnikspezialisten Hobart an seinem Standort in Elgersweier besucht, teilt die Offenburger Stadtverwaltung mit. 

Standen in einer Gesprächsrunde mit den drei Hobart-Geschäftsführern Axel Beck, Silvio Koch und Manfred Kohler zunächst Themen wie Digitalisierung, Innovationsführerschaft sowie die Gewinnung und Qualifizierung von Mitarbeitern im Fokus, lieferte im Anschluss eine Werksbesichtigung interessante Einblicke in die moderne Fertigung des Offenburger Unternehmens. 

»Um künftig optimal für die wirtschaftlichen, technologischen und auch digitalen Herausforderungen gewappnet zu sein, ist es wichtig, sich kontinuierlich mit Zukunftsthemen zu befassen. Und genau das ist unser Anspruch: vorausschauen, über den Tellerrand blicken, Visionär sein«, sagte Axel Beck. Denn die Digitalisierung würde zunehmend Planungen und Geschäftsmodelle verändern, wohingegen Mensch und Robotik in der Küche sukzessive Hand in Hand arbeiteten, so der Geschäftsführer.
Themen wie Automatisierung, Vernetzung, künstliche Intelligenz und Spültechnik der Zukunft bildeten bereits den Kern des zweitägigen Branchenkongresses »Treffpunkt Zukunft 2019«, der Mitte Mai von Hobart veranstaltet wurde. Etwa 250 Küchenfachplaner und Fachhandelspartner aus Deutschland, anderen europäischen Ländern, dem Mittleren und Nahen Osten sowie aus Australien waren zu Gast in Offenburg, um sich von innovativen Konzepten und Lösungen rund um die gewerbliche Küche inspirieren zu lassen.

Wichtiger Arbeitgeber

Hobart ist Teil des Konzerns ITW, Illinois Tool Works, und gehört zu dessen Geschäftsbereich Großküchentechnik, der einen weltweiten Umsatz von zwei Milliarden Euro erzielte. Somit zählt Hobart nicht nur zu den bekanntesten und stärksten Marken des Konzerns, sondern gleichzeitig zu den erfolgreichsten Arbeitgebern im Ortenaukreis, heißt es in der Mitteilung.

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Bereits seit dem Jahr 1960 produziert das Unternehmen seine Spülmaschinen in Offenburg und beschäftigt mittlerweile etwa 1100 Mitarbeiter in Deutschland. »Trotz des Fachkräftemangels sind wir auf Wachstumskurs und werden im Hinblick auf unsere 12 000 Quadratmeter große Werkserweiterung weitere Mitarbeiter einstellen«, berichtete Beck. Er sieht die vielfältigen Rahmenbedingungen bei Hobart, wie beispielsweise flexible Arbeitszeiten oder eine Erfolgsbeteiligung in Form einer Jahresprämie, über die sich die Belegschaft seit vielen Jahren freuen darf, als Attraktivitätsmerkmale.

Davon, dass die Bauarbeiten der neuen Produktionshalle auf Hochtouren laufen, konnte sich Offenburgs Rathauschef bei einer Baustellenbesichtigung überzeugen. Die Hallenstützen, das Tragwerk sowie die Betonfertigteile des Büro- und Sozialgebäudes sind zu großen Teilen fertiggestellt. Im nächsten Schritt erfolgen die Errichtung der Fassade und die Eindeckung des Dachs.

Innovationsführer

Hobart gilt als Innovationsführer in der Branche und hat im abgelaufenen Jahr rund 37 000 Maschinen produziert – Tendenz weiter steigend. Allein für die Premiumlinie Premax verfügt der Hersteller von Spül-, Gar- und Zubereitungstechnik über mehr als 100 Patente. 

»Innovationen sind ein wichtiger Faktor unserer Prozesse und Erfolge, wobei wir uns sehr stark an den Bedürfnissen unserer Zielgruppe ausrichten, um unseren Kunden bei der täglichen Arbeit einen echten Mehrwert liefern zu können«, sagte Beck.

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