Beitrag zur Verkehrswende gelobt

Offenburg holt Innovationspreis für Mobilitätskonzept

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Redaktion
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15. März 2019

(Bild 1/2) ©Archivbild: Ulrich Marx

Die Stadt Offenburg hat für ihr Mobilitätskonzept »Einfach mobil« den mit 5000 Euro dotierten ÖPNV-Innnovationspreis des Landes erhalten.

Wie kann der öffentliche Nahverkehr zukunftsweisend gestaltet werden? Welche Projekte tragen zu einer nachhaltigen Verkehrswende bei? Im Rahmen des ÖPNV-Innovationskongresses in Freiburg hat das Verkehrsministerium Baden-Württemberg am Donnerstag die Preisträger des diesjährigen ÖPNV-Innovationspreises­ geehrt. 

Der Preis wurde in zwei Kategorien verliehen und ist mit je 5000 Euro dotiert. Zusätzlich wurde ein mit 1000 Euro dotierter Sonderpreis vergeben. Die Stadt Offenburg war mit ihrem Nahmobilitätsangebot »Einfach mobil« erfolgreich. Unter dem Stichwort Barrierefreiheit konnte der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg, der Regio-Verkehrsverbund Freiburg und die kobra Nahverkehrsservice GmbH mit dem Projekt »Standard 22« überzeugen. Weiterhin gewannen die Projekte »Ruf-Taxi« mit Korridorbedienung im Main-Tauber-Kreis und in der Kategorie Sonderpreis die Stadt Pfullendorf und der Bodensee-Oberschwaben Verkehrs­verbund mit einem Betriebs- und Marketingkonzept für den Freizeitverkehr mit der »Räuberbahn«.

"In Offenburg wird die Verkehrswende anschaulich"

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»Die Verkehrswende wird aktuell viel diskutiert – in Offenburg wird sie anschaulich«, mit diesen Worten ehrte Gerd Hickmann, Leiter der Abteilung Öffentlicher Verkehr im Verkehrsministerium, die Stadt Offenburg für ihr Nahmobilitäts­angebot »Einfach mobil«. Unter diesem Logo bündle die Ortenau-Metropole einen attraktiven öffentlichen Nah­verkehr, elektrisch angetriebene Carsharing-Fahrzeuge, Fahrräder, Pedelecs und als Verknüpfungspunkte für die Verkehrsträger des Umweltverbundes mehrere moderne Mobilitätsstationen. Das Logo von »Einfach mobil« sei im Stadtbild un­übersehbar. Das Marketing in einheitlichem Design lade dazu ein, auf umweltfreund­liche Verkehrsmittel umzusteigen.

»Einfach mobil« wecke Interesse an einer verantwortungsvollen Mobilität von morgen und begeistere: Im April soll das Mobilitätsnetzwerk Ortenau gegründet werden. Zehn weitere Kommunen wollen sich anschließen und »Einfach mobil« so in die Fläche gehen. Das Mobilitätsangebot werde somit erstmals regional gedacht mit vielfältigen Synergieeffekten für das Netzwerk und vor allem für die Nutzer.

»Auch ich selbst habe eine ›Einfach mobil‹-Karte und nutze diese gerne. Mit diesem Konzept ist die Stadt Offenburg ein Vorbild für andere Kommunen im Land«, gratulierte der Offenburger Landtagsabgeordnete Thomas Marwein (Grüne) . Wenn das Projekt nun auf weitere Kommunen ausgeweitet werde, »wird der Ortenaukreis zu einem der Vorreiter einer nachhaltigen Verkehrswende«.

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