Teilnahme an der "Tour der Hoffnung"

Offenburger sammelten 76500 Euro für krebskranke Kinder

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 3 Minuten
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23. August 2019
Die Offenburger Teilnehmer der 36. »Tour der Hoffnung« mit Jo Schraeder (Vierter von rechts) und Radsportlegende Täve Schur (kniend) fuhren vergangenes Wochenende durch Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Die Offenburger Teilnehmer der 36. »Tour der Hoffnung« mit Jo Schraeder (Vierter von rechts) und Radsportlegende Täve Schur (kniend) fuhren vergangenes Wochenende durch Hessen und Nordrhein-Westfalen. ©privat

Rekordergebnis für Offenburg und die Ortenau bei der 36. Ausgabe der Benefizradtour  »Tour der Hoffnung«: 76 500 Euro an Spendengeldern kamen aus der Ortenau. Insgesamt bekamen die mehr als 200 Radfahrer 2,3 Millionen Euro für an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche zusammen. 

»War das ein Erfolg«, freute sich der Offenburger Initiator und Motor der bundesweiten Benefizradtour »Tour der Hoffnung«, Jo Schraeder, am Mittwochvormittag über die Rekordspendensumme von insgesamt 2,3 Millionen Euro. Die Summe wurde am vergangenen Wochenende im Rahmen der Abschlussveranstaltung zur 36. »Tour der Hoffnung« bekanntgegeben. »Das ist Rekord«, betonte der Mediziner. 

Rekord ist allerdings auch die Spendensumme, die Schraeder und sein Team in Offenburg und der Ortenau zusammenbekommen haben. Mit insgesamt 76 500 Euro konnten die Spenden aus der Ortenau zum Gesamtergebnis der Benefiztour beitragen. »Herzlichen Dank allen Sponsoren, Spendern und Unterstützern, die zu diesem Rekordergebnis, übrigens das vierthöchste Einzelergebnis in Deutschland, beigetragen haben«, bedankte sich Schraeder bei seinen zahlreichen Spendern.

Das ganze Jahr über ist Schraeder mit seiner Unterstützung in Sachen Hilfe für an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche unterwegs. So wird in Zusammenarbeit mit dem Polizeisportverein und dem Gengenbacher Fahrradhaus Link Rad Quadrat die Offenburger Ausgabe der »Tour der Hoffnung« auf die Beine gestellt. Neben Benefizkonzerten und vielen Spendenaktionen trugen auch Spenden durch die Douglastaler und viele Einzelspenden von Privatpersonen und Spenden von Firmen zur hervorragenden Spendensumme bei. 

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»Die gesamten Spenden, welche hier in der Region eingesammelt wurden, kommen in vollem Umfang der Erforschung von Kinderkrebserkrankungen an der Universitätsklinik Freiburg unter der Leitung von Charlotte Niemeyer zugute«, erklärte 
Schraeder. Der Spendenbetrag für die Ortenau wird im Rahmen der Jahresgala der »Tour der Hoffnung« im November ausbezahlt. 

Viertägige Radtour

Die diesjährige viertägige Radtour führte die mehr als 200 teilweise prominenten Teilnehmer durch Hessen und Nordrhein-Westfalen mit einer Abschlussveranstaltung in Bonn. Der Offenburger Mediziner war mit neun Offenburgern dabei. »Wie stets war die Tour sehr gut durchorganisiert und es hat uns außerordentlich viel Spaß gemacht«, erzählte Schraeder. »Wir fuhren durch Düsseldorf und Köln, waren in vielen Firmen und hatten nette Kontakte mit unseren Mitstreitern.«

Im kommenden Jahr geht es für die Teilnehmer bei der »Tour der Hoffnung« auf Wege rund um Würzburg. Seit über 30 Jahren unterstützt Schraeder mit viel Herzblut die Aktion und hat 2005 die »Tour der Hoffnung« in die Ortenau gebracht. Damals als Promi war der vor Kurzem verstorbene Schlagersänger Costa Cordalis dabei. »In diesem Jahr hatten wir mit der einstigen DDR-Radsportlegende Täve Schur und Klaus Peter Thaler wieder richtige Radsportprofis dabei«. Täve, der nicht nur von den Menschen in Ostdeutschland immer noch verehrt wird, ist schon weit über 80 Jahre alt »und ist mitgefahren wie ein Junger«, erzählte Schraeder.

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