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Offenburg

Offenburgerin Anne Maria Schmid spielt in neuem Musical

Interview zur Premiere von »Test – The Rock Opera«/"Es ist endlich mal was Neues"
18. Februar 2016
&copy privat

Am Samstag findet die Premiere des Musicals »Test – The Rock Opera« in der »Scala« Basel statt. In einer der beiden Hauptrollen ist die Offenburgerin Anne Maria Schmid zu sehen. Die ausgebildete Musical-Darstellerin erzählt im Interview mit dem Offenburger Tageblatt ein bisschen vom Inhalt des ungewöhnlichen Musical-Themas – es geht um gentechnische Optimierung von Menschen. Die 34-Jährige sagt auch, warum sie sich so sehr auf Besucher aus ihrer Heimat freut. 

Frau Schmid, wir hören, dass sich unzählige Offenburger am Wochenende auf den Weg nach Basel machen, um Sie dort auf der Bühne zu sehen. Wie finden Sie das? 
Anne Maria Schmid: Ich freue mich riesig über die Unterstützung aus der Heimat. Da können noch so wichtige Leute aus der ganzen Welt im Publikum sitzen. Wenn die Heimat da ist, gibt es ein besonderes Gefühl. Sonntag kommt eine Gruppe vom Alpenverein mit meinem Bruder Andreas, am Donnerstag 120 Schülerinnen vom Klostergymnasium und an einem anderen Samstag nochmals 30 Leute (zusammen mit den Eltern Helmut und Jutta Schmid, Anm. der Red.).  So viel Unterstützung macht mich stolz und glücklich. 

Sie haben eine der Hauptrollen und spielen zusammen mit einer Legende des Rock, dem Schweizer Marc Storace. Wie waren die Proben mit ihm?
Schmid: Sehr spannend und inspirierend. Marc Storace ist herrlich. Mit ihm zu singen ist eine neue Erfahrung und »rockt« unglaublich! Erst vor Tagen hatte ich mal wieder bei einem seiner Songs Gänsehaut pur. Wir haben uns während der Proben sehr gut ergänzt, viel gelacht und uns gegenseitig unterstützt.  

Wie finden Sie grundsätzlich die Aussage Ihrer Rolle? 
Schmid: Ich durfte die Rolle der »Sophie« begleiten und entwickeln. Das war eine unglaublich spannende Zeit. Und ich spüre nun, dass Sophie und ich richtig »gute Freunde« geworden sind. Sophie hat einen liebenswürdigen und zugleich auch rebellischen Charakter. Sie sucht nach der Wahrheit, ihrer Bestimmung, nach Liebe und versucht mit ihrem Leben und ihrer Vergangenheit in der Stadt »Happyville« klarzukommen. Eine einmalige Chance für mich als Künstlerin, eine Rolle musikalisch und auch charakterlich zu entwickeln. 

Gen-Technik als Thema eines Musicals ist ja ziemlich einzigartig und neu. Wie wird das denn auf einer Unterhaltungsschiene umgesetzt?
Schmid: »Test« ist kein typisches Unterhaltungsmusical. Die Grundcharaktere dieser Rockoper, außer dem der Sophie, sind alle genetisch optimiert oder verändert. Um diese Figuren ist eine spannende Geschichte entwickelt worden mit Liebe, Intrigen, Tod und Drama. Die Musik bringt das Ganze zum Glänzen. Jeder Charakter hat seine eigene musikalische Struktur. Rock, Klassik, Punk und Musical, ist abwechslungsreich und berührend komponiert. »Test« erklärt nicht und gibt keine Antworten auf dieses komplexe Thema, es regt jedoch zum Nachdenken und Diskutieren an. Nach den ganzen aufgewärmten Musicals der letzten Jahre kommt jetzt endlich mal etwas Neues auf den Markt.  

HINWEIS: »Test – The Rock Opera« in der »Scala« in Basel/Schweiz, Freie Strasse 89, ist von morgen, Samstag, bis 6. März zu sehen.

Autor:
Ursula Groß

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