Bruder-Klausen-Haus voll besetzt

Ohlsbacher Fasendfeier mit viel Schwung und Humor

Autor: 
Peter Vollmer
Lesezeit 2 Minuten
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24. Februar 2020

Fröhliche Stimmung herrschte im Bruder-Klausen-Haus. Die Senioren hatten viel zu Lachen. ©Peter Vollmer

Die Seniorenfasent im Bruder-Klausen-Haus begann vielversprechend mit einem Besuch der Ohlsbacher Umbeisen und Hexen, die mit einer Polonaise gleich für gute Stimmung im vollbesetzten Saal sorgten. Und gleich führte Monika Stecher-Bartscher zum umfangreichen Programm, das durch die Mitglieder des Seniorenkreises gestaltet wurde. Sie freute sich über den guten Besuch.

Zunächst ging es auf Seereise auf der die verschiedenen Stationen und Passagiere mit jeweils passenden Liedern dargestellt wurden. Bürgermeister Bernd Bruder sprach ein kurzes Grußwort und übergab auch an Pfarrer Erwin Schmidt, der einige launige Geschichten, etwa „Eine Predigt für die Katz“ oder „Was ist eine schwache Stunde?“ zum Besten gab.

Die Marktfrau mit der Schees Rita Bruder erzählte sehr lebendig vorgetragen und mit augenzwinkerndem Humor von ihren Erlebnissen mit der schwierigen Kundschaft. Beim Ohlsbacher Geschwätz machten sich Monika Stecher-Bartscher und Christine Horn viele kreative Gedanken um mögliche Einkünfte der Gemeinde und Pfarrgemeinde.

Ein Nachtclub in Ohlsbach oder Gottesdienst als Sonntagsevent waren nur einige der tollen Ideen, die hier entwickelt wurden. Köstliche Anekdoten aus verschiedenen zwischenmenschlichen Beziehungen gaben die Klageweiber vom Ohlsbachtal – Ilse Buß und Doris Lehning – zum Besten. Schirm oder nicht Schirm beim Ausgang war die Kernfrage, die Artur Wehrle seiner Frau Waltraud stellte. Die folgenden Abwägungen und damit verbunden ein Hin- und Her führte zum Ergebnis, dass Artur einfach zu Hause blieb.

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Alte Socken in der Hose

Ein anderes Ehepaar – Doris Lehning und Liese Bruder – ging ins Theater, wo die Frau verdächtige Gerüche vernahm. Kein Wunder, wenn der Ehemann seine alten Socken in der Hosentasche bei sich trug.

Ein tolles Duett ging auf Brautschau. Christine Horn und Maria Hetzel  erzählten skurrile Geschichten, die sie auf ihrer Suche nach Bräuten gemacht hatten. Das Publikum hatte seine helle Freude. Eine Tanzeinlage gaben danach Doris Lehning und Irmi Buchholz als Dick und Doof. 

Als Gäste zeigten die jungen Leute der Narrenzunft unter der Leitung von Ronja Ischkum einige Tänze, bevor Monika Stecher-Bartscher das große Finale ankündigte. Hier gaben noch einmal Doris Lehning, Liese Bruder und Maria Hetzel als „die drei Tenöre“ ihr Bestes. Das Publikum im Ohlsbacher Bruder-Klausen-Haus war begeistert von dieser und allen vorangegangenen Darbietungen.

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