Wettkämpfe der Antike

Olympischer Geist bei den Waldorfschülern

Autor: 
red/cw
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15. Juni 2018

Die Waldorfschüler ließen das antike Griechenland wieder lebendig werden. ©Schule

Während Schülerinnen und Schüler auf staatlichen Schulen auf die Bundesjugendspiele trainieren, üben sich die fünften Klassen der Freien Waldorfschulen Offenburg und Straßburg in Speerwurf, Diskus werfen, Sprinten, Weitsprung und Ringen – den klassischen Disziplinen der antiken Olympischen Spiele.

 Im Unterricht lernen die Fünftklässler der Waldorfschule viel über das antike Griechenland – wichtige Wurzeln unserer Kultur –, über Athen und Sparta, über Staatsformen und Kämpfe, über Götter und Helden in der Ilias, über Orakelsprüche in Delphi – und über die Olympischen Spiele. Sie versuchen sich in der Kunst der Rhetorik, schreiben griechische Buchstaben und trainieren die alten Sportarten.

Nun war es so weit, die Schüler der Waldorfschule ließen die olympischen Spiele lebendig werden: Stimmungsvoll mit Musik umrahmt sehen die Kinder gespannt, wie das olympische Feuer angezündet wird. Die 68 Athletinnen und Athleten sind in fünf griechische Städte eingeteilt: Athen, Delphi, Sparta, Korinth und Theben. Ernst und andächtig rezitieren die Schülerinnen und Schüler gemeinsam auswendig den olympischen Eid: »...dass olympischer Friede diese Gefilde durchwalte...« Sie haben gelernt: Während der Olympischen Spiele ruhten alle kriegerischen Auseinandersetzungen.

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Als Zeichen dieses gemeinsamen Ziels laufen sie zusammen eine Runde um den Sportplatz – das olympische Feuer wird feierlich vorneweg getragen.

Dann beginnen die Wettkämpfe, und alle sind mit Eifer und Ausdauer dabei. Das hohe Ziel ist, unter den ersten dreien einer Disziplin zu sein und mit einem »Lorbeerkranz« geehrt zu werden. Die erbrachte Leistung zählt auch für die Stadt, für die man antritt – und bald ist der Sportplatz von Anfeuern und Klatschen erfüllt. Am Schluss treten die Städte noch im Tauziehen und Staffellauf gegeneinander an.

Nach einem aktiven Vormittag findet die Siegerehrung statt mit feierlicher Musik, dem gemeinsamen Lied »Freude, schöner Götterfunken«, einer Rede und anschließendem Fest-Buffet. Alle haben ihr Bestes gegeben, sie haben eine Medaille erhalten und wurden von den anderen beklatscht. Die Stimmung ist geprägt von Zufriedenheit, Stolz, Harmonie und dem Geist des olympischen Eids: »...und jeder achte den anderen...«

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