Offenburg

Ortenau-Cup im Snooker findet in Offenburg statt

Ursula Groß
Lesezeit 3 Minuten
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13. April 2016
Am Wochenende ist besonders viel Konzentration gefragt: Florian Werres (Foto) und seine Mitstreiter vom Offenburger Snookerclub freuen sich auf den Ortenau-Cup.

Am Wochenende ist besonders viel Konzentration gefragt: Florian Werres (Foto) und seine Mitstreiter vom Offenburger Snookerclub freuen sich auf den Ortenau-Cup. ©Verein

Der Snookerclub Offenburg lädt die Öffentlichkeit zu seinem Ortenau-Cup am 16. und 17. April in das DJK-Vereinsheim, Zähringerstraße 40, ein. Dort können sich die Zuschauer ein Bild machen von der anspruchsvollen Sportart – und einigen Hochkarätern genau auf die Finger schauen.

Was machen die eigentlich? Über Snooker weiß man landläufig nicht viel. Das ist doch ein Kneipensport? So was wie Billard? Doch Snooker gilt als Königsdisziplin des Billard-Spiels, Tische und Bälle, niemals sind es Kugeln, unterscheiden sich vom Billard deutlich. Seit weltweite Snooker-Wettkämpfe vom Fernsehen übertragen werden, sitzen Millionen am Bildschirm, um etwa die Peking-Open oder den Main-Tower-Snooker zu verfolgen. 

Snooker-Elite zu Gast
Und was die machen, kann man nun vor unserer Haustür beobachten – beim Ortenau-Cup 2016. Am Samstag, 16., und Sonntag, 17. April, jeweils ab 10 Uhr, findet er zum ersten Mal statt im Vereinsheim des Snookerclubs der DJK Offenburg, Zähringerstraße 40, statt. Es soll das größte je ausgetragene Snooker-Turnier der Ortenau werden, so die Veranstalter. Die gesamte deutsche Snooker-Elite wird zu Gast sein. Dabei sind Peter Wagner, Snooker-Trainer und siebenfacher Landesmeister der Herren in Baden-Württemberg, sowie der mehrmalige irakische Meister. 

Die Vorfreude ist riesig im kleinen Offenburger Club der »Snooker-Süchtigen«. Im Dachgeschoss des DJK-Heims ist alles gerüstet, um den internationalen Turnier-Regeln zu entsprechen. »Wir haben vier englische Tische eingekauft«, berichtet Club-Manager Florian Werres (27). »Mit Heizung«, denn Snooker sei auch ein Materialspiel. Das feine Baumwolltuch auf den Spielflächen wurde von den Jungs sorgfältig aufgebügelt. »Der Ball wird dadurch schneller«, erklärt Werres. 

»Auge-Hand-Koordination« ist das Zauberwort, das beim Einlochen der Bälle Erfolg verspricht. Da gehe es um Taktik und Technik, erklärt Florian Werres. »Wenn der Abstoß mit dem Queue um ein Zehntel Millimeter verfehlt wird, summiert sich das beim Rollen des Balles über drei bis vier Meter in der Diagonale«. 

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Snooker ist ein Denksport, der räumliche Dimensionen im Vorfeld eines Zuges ermessen muss. Und von wegen Kneipensport mit Bier oder Zigarette – Snooker-Spieler lieben es Gentlemen-like. Die Kleiderordnung beim Turnier schreibt feine Weste und Fliege vor. Absolute Fairness gilt als Selbstverständlichkeit. Auch bei hohen Gewinnsummen in internationalen Turnieren gab es schon Ausschlüsse, nur deshalb, weil ein Top-Spieler nichts zum Versuch einer Bestechung gesagt habe. 

Alle Altersstufen
Das Snookern kommt aus dem angelsächsischen Raum und ist bis heute eine Männerdomäne. Im Snookerclub Offenburg spielen rund 40 Leute aller Altersstufen (von neun bis 60 Jahren), dazu gibt es Trainingsstunden. Wer hier Mitglied sein möchte, ist es gleichzeitig in der DJK Sportgemeinschaft Offenburg. 

Mit dem Ortenau-Cup möchte man das Spiel einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, zeigen, welchen Spaß man an dieser Randsportart haben kann. Und ja, auch Frauen seien herzlich als Vereinsmitglieder willkommen. Seit 2009 besteht die Gemeinschaft. »Wir sind ziemlich erfolgreich geworden«, verrät Florian Werres. »r war Deutscher Meister mit 19 Jahren. Noah Kodri (14) aus Schutterwald hat von der Deutschen Jugendmeisterschaft eine Bronzemedaille mitgebracht. 

Doch es gehe um eine gute Spielgemeinschaft über die spielerischen Fähigkeiten hinaus, wird versichert. Mit rund 30 Euro Mitgliedsbeitrag ist man dabei. Pünktlich zur Weltmeisterschaft, die ab 1. Mai über den Fernsehsender Eurosport läuft, veranstaltet der Snookerclub Offenburg einen Tag der offenen Tür zum Ausprobieren. Hier und beim Ortenau-Cup wird kein Eintritt verlangt. Für die Zuschauer gibt es eine kleine Tribüne. Dazu werden Regelkarten ausgelegt, die über das facettenreiche Spielen informieren. Clubmitglieder stehen zum Gespräch über Snookern bereit.

Hintergrund

Der Verein

Der zur DJK Offenburg gehörende Snookerclub Offenburg »Snookersüchtig« hat sein Vereinsheim in der Zähringerstraße 40, 77652 Offenburg. Kontakt: 0176/ 39 650 729 (Vereinsheim). 

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