Musikverein Ortenberg

Ortenberger Schüler lernten Instrumente kennen

Autor: 
Volker Gegg
Lesezeit 2 Minuten
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13. Juni 2018

Schulleiterin Uta Ockenfuss-Koger (von links), Melanie Herp und Peter Riese (stehend) mit den jungen Teilnehmern des Instrumentenworkshops in Ortenberg. ©Elke Vogel

Pinguin Platsch suchte Tiere für sein Orchester: Der Musikverein Ortenberg stellte den Grundschülern der Von-Berckholtz-Schule seine Instrumente vor und lud zum »Tag der Musik« auf dem Dorfplatz ein.

Seit über zehn Jahren kooperiert die Von-Berckholtz-Schule sehr eng mit dem Musikverein Ortenberg. Da Ortenberg selbst keine Musikschule hat, engagiert sich der Musikverein in Sachen Instrumentenausbildung für Kinder und Jugendliche im Ort. 
Aber wie kommt ein zukünftiger Musiker an sein ideales Instrument? Passt besser eine Klarinette oder eine Pauke zum zukünftigen Zögling? Um die Vielzahl der Instrumente, die in einem Orchester gebraucht werden, überhaupt kennenzulernen, lud die Schulleitung Dirigent Peter Riese sowie Instrumenten-Ausbildungsleiterin Melanie Herp und den Musiker Klaus Wilhelm Vollmer zu einem Aktionstag ein. 

Maskottchen Pinguin Platsch war ebenfalls zu Besuch und begleitete spielerisch und mit viel Spaß die Zweit- und Drittklässler bei ihrer Tour durch die verschiedenen Instrumentenkategorien.  Pinguin Platsch ist verzweifelt, er sucht noch händeringend Musiker für sein Orchester. Zunächst hören die Kinder verschiedene Tiergeräusche, die sie entsprechenden Instrumenten zuordnen sollen. Auch aus dem bekannten Musikstück »Peter und der Wolf« werden anschließend einzelne Passagen vorgespielt. 
Schnell hatten die Kinder die Rätsel gelöst. Die Katze passt zur Klarinette, die Oboe zur Ente, die Querflöte zum kleinen Vogel und der Hirsch ganz gut zum Waldhorn. Wo befindet sich das Mundstück? Wie muss ein Trompetenspieler seine Lippen formen, um Töne zu erzeugen? Dies waren nur einige Beispiele der aufkommenden Fragen, die die Kinder an die Musiker stellten. Auch der Unterschied zwischen Holz- und Blechblasinstrumenten wurde sehr anschaulich erklärt. 

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Und dann die Praxis!

Gegen Ende kam der spannendste Teil: Die Schüler durften die Instrumente selbst ausprobieren. Manch einer stellte sich recht geschickt an und entlockte den Instrumenten wohlklingende Töne, bei anderen klang es eher schräg und schrill. Es ist eben alles eine Sache der Übung, wie die Schüler sehr schnell selbst feststellen konnten. 

Zum Schluss des Aktionstags wurde die Arbeit im Musikverein vorgestellt, und es gab noch eine Einladung an die Schüler zum »Tag der Musik« am Sonntag, 24. Juni, um 15 Uhr auf dem Dorfplatz.

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