7000 Arbeitsstunden

Ortsbeauftragter berichtet von Veränderungen beim THW

Autor: 
Regina Heilig
Lesezeit 3 Minuten
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12. April 2018

(Bild 1/2) Viel Beifall gab es beim Frühlingsempfang des THW Offenburg für die Rede des Ortsbeauftragten Carsten Busam. ©Ulrich Marx

Beim Frühlingsempfang des Technischen Hilfswerkes Offenburg wurde deutlich, wie dynamisch sich der Aufgabenbereich derzeit entwickelt und welche Veränderungen bevorstehen. 

Großer Bahnhof beim THW-Frühlingsempfang: In seiner Begrüßung hieß der Ortsbeauftragte Carsten Busam den Landtagsabgeordneten Thomas Marwein, den Ersten Landesbeamten des Ortenaukreises Niklas Stoermer, Max Kiefer für die Feuerwehr und Stadtrat Silvano Zampolli als Vertreter der Stadt Offenburg willkommen. Auch Lothar Baier vom Partner E-Werk, Thomas Messerschmidt von der Bundespolizei und Lorenz Schönfelder als Leiter der Kontrolleinheit Verkehrswege des Zoll fehlten nicht, ebenso wenig wie Bernd Glück von der Autobahnpolizei und Simon Schmitt vom Revier Offenburg.

Auch das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser hatten Vertreter geschickt. Aus den eigenen Reihen waren der Landesbeauftragte Dietmar Löffler, Landessprecher Michael Hambsch, »Ehrenlandessprecher« Walter Nock sowie der neue Leiter der Regionalstelle Freiburg Christian Leuchter anwesend. 

Beim letzten aktuellen Anlass, so Busam, sei nicht abzusehen gewesen, welche Veränderungen mit welcher Dynamik auf das Technische Hilfswerk zukommen würden. Die notwendigen Anforderungen vor allem an die Sicherheit könnten zu einem großen Teil nicht mehr in einem Gebäude aus dem Jahr 1949 dargestellt werden. Wenn auch derzeit Ertüchtigungen durchgeführt würden, müsse man »von teiloptimalen Lösungen wegkommen«. Daher stehen umfangreiche Baumaßnahmen bevor, nicht zuletzt die Anpassung der Fahrzeughalle an die heute erforderliche Höhe. 

Organisatorisch habe sich schon einiges getan, so wurde die Strukturänderung umgesetzt, hin zum »Taktische-Einheiten-Modell«. Das bedeutet, dass das Aufgabengebiet sich noch weiter weg vom klassischen Bergungseinsatz hin zur Unterstützungsarbeit für Feuerwehr, Polizei und »andere Anforderer« wandle. Daneben steht vermehrt das Thema »kritische Infrastruktur« im Fokus. 

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Ehrung für »M und M«

Carsten Busam und Michael Hambsch ehrten sodann: Hubertus Laule, Mario Quer, Norman Haupt und Paul Ockenfuß für zehn Jahre sowie Christian Arnold, Michael Liebig, Matthias Weingart und Martin Fiebelkorn für 20 Jahre aktive Mitarbeit beim THW. Seit 25 Jahren ist Stefan Waidelich dabei. Für ihre besonderen Verdienste erhielten Matthias Weingart, Matthias Bayer (als Duo auch als »M und M« bekannt) und Bernd Glück von der Autobahnpolizei Ehrenplaketten. Glück lobte den Einsatz des Technischen Hilfswerkes vor allem bei der Stauabsicherung. Durch die professionelle Hilfe der THW-Leute seien »schon viele Unfälle verhindert« worden. Eine besondere Ehrung wurde dem ehemaligen Ortsgruppenleiter Peter Reinke zuteil (gesonderter Bericht).

7000 Stunden geschenkt

In seinem Grußwort lobte der Leiter der Regionalstelle Freiburg Christian Leuchter den »regen Ortsverband«, der 2017 stolze 7000 Arbeitsstunden »der Allgemeinheit geschenkt« habe. Er sprach das Problem an, dass derzeit ehrenamtliche Helfer zunehmend angegriffen und angepöbelt würden. Dem müsse Einhalt geboten werden. Er wünsche den Aktiven, dass sie von ihren Einsätzen gesund wiederkehren mögen: »Passen Sie auf sich auf!«
Das Fest wurde vom »Holz-Art-Ensemble«, bestehend aus Miriam Göppert, Anton Meier, Ossy Fahrner und Gerd Brückner, musikalisch umrahmt. Fürs leibliche Wohl sorgte die Kochmannschaft um Familie Berger vom THW.

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