Rathausplatz-Planung

Ortschaftsrat Unterharmersbach will Sandstein statt Findlinge

Autor: 
Gisela Albrecht
Lesezeit 3 Minuten
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29. Januar 2020

Diese Animation zeigt, wie der Unterharmersbacher Rathausvorplatz einmal aussehen könnte. Er ist geprägt von Bäumen, Pflanz-kübeln sowie Treppen und Elementen aus Sandstein. ©bbm

Bei der Sitzung des Ortschaftsrates am Montagabend im Unterharmersbacher Rathaus stand die Rathausplatzgestaltung auf der Tagesordnung. Ein Ergebnis: Anstatt der geplanten Findlinge werden Sandsteinblöcke als Elemente verwendet.
 

Im Vorfeld der Ortschaftsratssitzung waren eine Begehung mit dem Betriebshof und ein Einsatz mit der Feuerwehr auf dem Vorplatz simuliert worden. Daraufhin wurde der Plan angepasst.
Statt der ursprünglich vorgesehenen Findlinge werden jetzt Sandsteinblöcke verwendet und die Treppenstufen vor dem Rathaus aus Sandstein gebaut. Für die Einfassungen der Pflanzbeete und die Sitzelemente wird ebenfalls Sandstein verwendet.

Es ist genügend Platz für das Aufstellen eines Maibaums. Bäume werden aus verschiedenen Arten gepflanzt und zwei Tröge sorgen für weiteres Grün. Die Pflasterung des Platzes soll mit einem Mehrsteinsystem im Reihenverband erfolgen, das bedeutet, die Steine haben verschieden Größen und Farbtöne von rötlich bis grau. Die Zufahrten werden mit dem gleichen Stein einheitlich in kleinerem Format gepflastert.

Rinnen fürs Wasser

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Der Wasserablauf ist durch Rinnen und Pflanzflächen gewährleistet. Die Pkw-Stellplätze werden mit Rasenfuge gepflastert. Die Sitzsteine erhalten eine Holzauflage. Der für eine eventuelle gastronomische Nutzung vorgesehene Platz erhält Wasser- und Stromanschluss und wird mit einer Konstruktion aus Stahl und Glas überdacht. Nach kurzer Diskussion hatte Ortsvorsteher Ludwig Schütze den Beschlussvorschlag formuliert: Der Ortschaftsrat Unterharmersbach empfiehlt dem Gemeinderat die Haushaltsmittel für die vorliegende Version im Haushaltsplan 2020 zur Verfügung zu stellen und die Verwaltung mit der Realisierung zu beauftragen.

Weiteres Thema im Rat waren neue Hinweisschilder in einem Leitstellensystem. „Wir wollen weg von dem Schilderwald“, erklärte Schütze zur Einleitung. Die Firma Kromer Mobility aus Bad Säckingen wurde mit der Planung des neues Leitsystems beauftragt und hat in Zusammenarbeit mit der städtischen Mitarbeiterin Maria Hättich die gewünschten Vorgaben zu einem Vorentwurf zusammengefasst.

Ziel des Projekts ist es, eine Einheitlichkeit der Schilder zu schaffen, die optisch ansprechend sind und schnell erfasst werden können. Das Leitsystem ist nur für den rollenden Verkehr bestimmt. Felix Kromer von der beauftragten Firma stellte auf Leinwand vor, was ein Leitsystem ausmacht und wie es für Unterharmersbach aussehen könnte. Hinweisschilder seien sinnvoll an zwei Ortseingängen und an den Abzweigungen.

Kromer wies auf die einheitlichen Tafelgrößen hin und die unterschiedliche Farbgebung für Hotels, Sehenswürdigkeiten, Firmen und Parkplätze. Klärungsbedarf gibt es für konkrete Einzelfragen, was auf den Schildern stehen soll und die Platzierung innerhalb des Ortsgebietes. Hinweise auf Ferienwohnungen und die Schwarzwaldhalle sollen entfallen. Ob Hofläden aufgeführt werden sollen, wurde diskutiert.

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