Gerüchte und Kritik

Ortsvorsteher Trudpert Hurst blickte zurück auf Entwicklungen im Ort

Von Thorsten Mühl
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25. Januar 2023
Das Rathaus in Rammersweier. 

Das Rathaus in Rammersweier.  ©Thorsten Mühl

Ortsvorsteher Trudpert Hurst blickte in der Ortschaftsratssitzung zurück. Von Gerüchten und kritischen Tönen in Richtung der Stadtverwaltung sprach er in Bezug auf die städtischen Liegenschaften.

In seinem Rückblick auf 2022 ging Ortsvorsteher Trudpert Hurst im Rammersweierer Ortschaftsrat auf das städtische Liegenschaftskonzept als einen wesentlichen Punkt ein. Altes Feuerwehrhaus, alter Kindergarten, Rathaus und Stierstall – um deren künftige Nutzung kreisten die Überlegungen angesichts sich verändernden Vereinsstrukturen und der sich wandelnden Gesellschaft.

Vereinsvertreter, Räte, Vertreter der Stadt Offenburg und des beteiligten Freiburger Büros Sutter3 hätten sich mehrfach getroffen, um Vorarbeit zu leisten. Zuletzt hatten allerdings Gerüchte die Runde gemacht, die eine vor allem den Vereinen unliebsame Entwicklung andeuteten. Daraufhin hatten Musikverein und Narrenzunft kritische Töne in Richtung Stadtverwaltung anklingen lassen. Noch im ersten Quartal soll über den aktuellen Projektstand öffentlich informiert werden.

Vorbereitet werden stadtintern bereits schon länger die Schritte zum zweiten Bauabschnitt des Baugebiets „Schleichgässchen“. Ortsvorsteher Hurst deutete an, dass „die Ortsverwaltung immer wieder mit eingebunden wurde und auf eine baldige Realisierung drängt“. Zudem sei die Stadt mit einzelnen Eigentümern des potenziellen Bauareals nach wie vor in Kontakt.

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Hurst ging auf die Neustrukturierung des Dorffriedhofs 2022 ein, was der Entwicklung geschuldet sei, dass „Urnenbestattungen den weitaus größeren Anteil bei Beerdigungen einnehmen“, so der Ortsvorsteher. Die zukünftige Ausrichtung sehe so aus, neben einem zusätzlichen Baumbestattungsfeld auch Rasengräber zu ermöglichen. Das freie Stück am östlichen Rand des Gottesackers wurde in Kooperation mit der Stadt und Grundschülern als Blühwiese mit heimischen Blumen eingesät. Sowohl im Industriegebiet als auch am Ortseingang wurden weitere Flächen als Blumenwiesen gewonnen. Ob und wie erfolgreich die Aktion wird, ist offen. „Es kommt darauf an, was im Frühjahr tatsächlich wachsen wird“, so Hurst.

Er stellte heraus, dass die Nachbarschaftshilfe unter Koordinierung von Charlotte Degen ihr Angebot aufrechterhalten und das gemeinsame mit Zell-Weierbach organisierte Ferienprogramm als weiter gefestigte Größe etabliert werden konnte.

Bei Heimattagen präsent

Die Rebland-Gemeinden präsentierten sich im Rahmen der Offenburger Heimattage, während Veranstaltungen wie Jahreskonzert Musikverein, „Singen unterm Weihnachtsbaum“ und „Z`Licht Gehen“ verdeutlichten, was während der pandemiebedingten Pause an sozialem Miteinander fehlte.

Auch auf sportliche Vereinserfolge ging Hurst abschließend kurz ein. Die Bezirksliga-Kicker belegten zum Vorrunden-Ende Rang zwei, während die Tischtennis-Herren I (Bezirksklasse) als Aufsteiger ebenfalls oben mitmischen und nach der Vorrunde Herbstmeister wurden.

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