Offenburg

OT-Sommerquiz Platz zehn: Der St.-Fidelis-Turm

12. August 2017
&copy Ulrich Marx

Jetzt wird’s spannend! Unzählige OT-Leser haben getüftelt, geknobelt und ihren Tipp abgegeben. Ab heute lösen wir das große OT-Sommerquiz auf und verraten täglich im Countdown-Verfahren von zehn bis eins, welches die zehn höchsten Gebäude Offenburgs sind. Auf Platz zehn: der St.-Fidelis-Turm im Norden Offenburgs.
 

Der frei stehende Turm der St.-Fidelis-Kirche mit dem goldenen Kreuz ist ein markantes Wahrzeichen in Offenburgs Norden. Wie ein Leuchtturm ragt er in den Himmel. Seine 38 Meter Höhe bedeuten Platz zehn im Ranking der höchsten Gebäude der Stadt. 

1961 gebaut

Die St.-Fidelis-Kirche wurde 1961 erbaut, nachdem die Klosterkirche der Kapuziner zu klein geworden war. 1963 wurde die Kirche geweiht, Mitte der 90er-Jahre und 2013 gab es umfangreiche Renovierungen. Das Gotteshaus bietet 900 Plätze und hat eine elektronische Orgel. 

Die Geschichte der St.-Fidelis-Kirche ist eng mit den Kapuzinern verbunden, die seit dem 17. Jahrhundert in der Stadt ansässig waren. Am 20. Oktober 1637 kommen die ersten Kapuziner nach Offenburg. Sie bauen von 1640 bis 1647 das Kloster in der Gymnasiumstraße, bis 1820 dient es als Konvent. Als einziges Haus überlebt es den Brand Offenburgs 1689 unbeschadet.

Sitz der Kapuziner

1927 bauen die Kapuziner erneut ein Kloster, diesmal an der Peripherie der Stadt: St. Fidelis in der Straßburger Straße, das als »Klösterle« weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt wird. 1961 wird die jetzige Pfarrkirche St. Fidelis gebaut. 1970 beginnen die Kapuziner das »Offenburger Modell« mit der seelsorgerischen Betreuung der Umlandgemeinden. 2000 erhalten die Gottswaldgemeinden und St. Fidelis vom Erzbischöflichen Ordinariat in Freiburg den Status einer Seelsorgeeinheit. 
2001 gibt die Provinzleitung der Rheinisch-Westfälischen Kapuzinerprovinz bekannt, dass das Kloster aufgelöst und die Ordensleute an andere Klöster versetzt werden. Am 3. Oktober 2002 herrscht Wehmut, als sich die Kapuziner endgültig aus Offenburg verabschieden. Doch St. Fidelis bleibt und erinnert an das Wirken der Ordensbrüder.

HINWEIS: Am Montag lösen wir auf, wer in der Hitliste der höchsten Gebäude auf Rang neun rangiert. Es handelt sich um ein Bauwerk, das einst als indisches Grabmal bezeichnet wurde. 

Autor:
Christian Wagner

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