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Praktikantinnen erstellten die Eröffnungsbilanz für Neuried

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07. Dezember 2018

Laura Schäfer (24, links) und Karin Weber (22) studieren an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl. Einen Teil ihres 14-monatigen Pflichtpraktikums absolvierten sie in der Neurieder Gemeindeverwaltung im Altenheimer Rathaus. ©Janine Ak

Die beiden jungen Ichenheimerinnen Laura Schäfer und Karin Weber, die an der Verwaltungshochschule in Kehl studieren, haben auf ihrer Praktikumsstation im Neurieder Rathaus die Eröffnungsbilanz der Gemeinde erstellt. Wie viel Vermögen Neuried hat, stellten sie am Mittwochabend im Gemeinderat vor. 

Derzeit läuft bei allen Gemeinden in Baden-Württemberg die Umstellung des Rechnungswesens von Kameralistik auf Doppik. Die Gemeinde Neuried hat schon zum 1. Januar 2017 umgestellt. Was noch fehlte, war die Erfassung des Gesamtvermögens (siehe Kästen).

Diese zeitaufwendige Aufgabe haben die Praktikantinnen Laura Schäfer und Karin Weber übernommen, die an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl für den gehobenen Dienst studieren. Ihr Berufsziel ist »der klassische Verwaltungsbeamte«, sagte Laura Schäfer augenzwinkernd – die erfrischende Art der 24-Jährigen und ihrer 22-jährigen Kommilitonin passen so gar nicht zum »staubigen« Klischee der Branche.

Kämmerer räumte Zimmer

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So fanden sie es keineswegs langweilig festzustellen, »welchen Wert die Dinge heute haben«. »Drei bis vier Monate haben sie daran konzentriert gearbeitet«, berichtete Kämmerer Andreas Delfosse. »Das ist eine Aufgabe, die wir mit dem vorhandenen Personal nicht hätten stemmen können.«

Sogar sein Zimmer habe er für die jungen Damen geräumt. Ihre Ergebnisse haben sie in einem 37-seitigen Werk zusammengefasst. Die Details sind in zwölf Ordnern festgehalten und digital gespeichert.

Ihr 14-monatiges Pflichtpraktikum setzen sie jetzt an weiteren Stationen fort, unter anderem beim Landratsamt. Für Laura Schäfer geht es als Nächstes zu Hitradio Ohr: »Wir können nach dem Studium und einigen Jahren in der Verwaltung auch in die freie Wirtschaft wechseln.«

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