Gottesdienst im Schulhof

Prinzbach feiert Patrozinium von St. Mauritius

Autor: 
Thomas Leopold
Lesezeit 3 Minuten
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21. September 2020

Pfarrer Bonaventura Gerner hielt den Festgottesdienst unter freiem Himmel zu Ehren der Prinzbacher Kirchenpatrons. ©Thomas Leopold

Festgottesdienst mit Musik, Gesang und zahlreichen Gläubigen zu Ehren des Kirchenheiligen St. Mauritius auf dem geschmückten Schulhof.

 Am vergangenen Sonntag feierte die Pfarrkirche St. Mauritius Prinzbach ihr Patrozinium auf dem Schulhof zusammen mit Kirchenchor, Musikern und Gottesdienstbesuchern.

Pfarrer Bonaventura Gerner zelebrierte den feierlichen Festgottesdienst. Das Organisationsteam um Gemeindereferentin Anke Haas, Nicole Fronteiner vom Gemeindeteam und Mesnerin Rosa Obergföll hatte den Gottesdienst vorbereitet und zusammen mit einigen freiwilligen Helfern den Schulhof eigens für den Festtag geschmückt und hergerichtet.

Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor Prinzbach und von einer Abordnung des Musikvereins Prinzbach-Schönberg musikalisch begleitet. Mit dem St. Mauritiuslied wurde der Festgottesdienst begonnen. 

Bestes Fest-Wetter

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Pfarrer Gerner freute sich eingangs über das schöne Wetter. Der Himmel hatte diesmal ein Einsehen, im Gegensatz zum Fronleichnamsgottesdienst, der aufgrund des schlechten Wetters abgesagt worden war. 
In der Lesung, vorgetragen von Klaus Beck, ging es um eine Aussage von Paulus „Für mich ist Christus das Leben“. Im Matthäusevangelium wurde das Himmelreich mit einem Besitzer eines Weinberges verglichen, der viele Helfer benötigt und alle aber gleichstellt. 

In der Festpredigt ging Pfarrer Gerne ebenfalls auf das Gleichnis ein. Gerner fragte, ob in einem Leben mit Glück, einem guten Schulabschluss und einem guten Job vielleicht dann immer noch Wünsche offen bleiben. 
Wenn man dann zur Ruhe komme, stelle sich oft auch die Frage: „wo ist Christus, hat er uns begleitet oder sogar durch all diese Dinge geleitet?“ Vor Ort zeige er sich uns auch, wenn die Kirche lebt, so wie auch hier St. Mauritius in Prinzbach.
Mit dem Credo, vorgetragen von Adrian Sieferle als Solosänger, wurde zu den Fürbitten übergeleitet, in denen für das Gemeindeteam, aber auch für die Flüchtlinge auf der Insel Lesbos sowie für Gerechtigkeit gebetet wurde. 

Nach der Gabenbereitung, dem Hochgebet, dem Friedensgruß und der Kommunion neigte sich der Gottesdienst dem Ende zu. Nach dem Lied „Gott mag segnen“ des Kirchenchores dankte Pfarrer Gerner allen Gläubigen, dem Kirchenchor um Adrian Sieferle, dem Musikverein um Stefan Griesbaum, allen Ministranten, dem Mesnerehepaar sowie  allen Helfern bei diesem Gottesdienst. 

„Es hat mich sehr gefreut, dass ich diesen Gottesdienst mitfeiern durfte“, betonte Gerner. Er wies auch darauf hin, dass man in der Planung sei, in Prinzbach wieder Gottesdienste abzuhalten. Mit dem Mauritiussegen schloss er den Gottesdienst. Mit den Liedern „Großer Gott“ und „Freude schöner Götterfunken“ wurde die Gottesdienstbesucher auf den Heimwege verabschiedet.

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