Hofweier

Projekte in Burundi besichtigt

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06. September 2013

Peter Kalt besichtigte Projekte in Burundi – und schaute, wie die Hilfsgelder viel Gutes in dem Land tun.

Der Hohberger Peter Kalt hat wieder Burundi besucht – um zu helfen und zu sehen, wie seine Hilfprojekte in dem afrikanischen Land gedeihen. Dafür spenden viele Menschen in der Region.

Rund vier Wochen war der Hohberger Peter Kalt in Burundi. Jetzt ist er wieder gut in Hofweier angekommen. Im Flugzeug war ein netter Herr neben Peter Kalt, der in Brüssel in einem Ministerium für Burundi tätig ist. Bei Ankunft in Bujumbura ging er mit Kalt durch den VIP- Eingang. Und alles ging zügig voran.

Bei den Patres

Von den Missions-Schwestern wurde er mit drei Mädchen abgeholt. Im Zentrum Berg Sion war ein kleiner Empfang mit Blumen, Tanz und Essen vorbereitet.                                                                                      

Am nächsten Morgen besuchte er die Schönstatt Patres Paul und Othmar, es gab viel zu erzählen. Pater Othmar zeigte Kalt seine 15 Bienenvölker, die neue Brunnenanlage und Wasserbehälter und das im Bau befindliche neue Haus mit Ladengeschäft, Seminarräumen und Zimmern. Von den weißen Vätern Benno Baumeister und Hugo Leinz wurde Kalt empfangen und es gab auch viel zu berichten.

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Mit Pater Benno fuhr er in die Berge in das Landesinnere über Ngozi nach Tangara (1750 Meter), um bei einer Schule die Möglichkeiten für eine Erweiterung von drei Klassenzimmern zu erkunden und Fotos herzustellen. Der Bericht ist für Solar Energie Zentrum (SEZ) Stuttgart, das dieses Projekt unterstützen möchte. Nach einer langen Fahrt von neun Stunden waren die Teilnehmer wieder zurück in Bujumbura.

Mit Pater Paul ging es zu den Schwestern nach Mutumba (950 Meter). Peter Kalt besichtigte die neuen Häuser.
Nach der heiligen Messe und dem Frühstück gab es eine weitere Besichtigung der sanitären Anlagen und des Totenhäuschens der Leprastation. Nach einem Essen fuhren die Teilnehmer die drei Kilometer lange Bergstraße, die nur aus Löchern, Rinnen und Geröll besteht, mit dem Geländewagen zur Hauptstraße nach Bujumbura zurück.
Peter Kalt fuhr mit Roland Wagner an den Lac Tangayika, um seine neue Werkstatt mit Verkaufsraum zu besichtigen und technische Sachen wie Stromzufuhr, Wasser-Abwasser sowie die Elektro-Installationen zu besprechen.

Am Abend hat der deutsche Botschafter zum Fußballspiel auf der Großbild Leinwand eingeladen, Pater Benno und Hugo waren mit dabei.Mit Schwester Petrani fuhren sie in die Berge nach Mayuyu (2208 Meter), wo sie Gespräche mit dem Pfarrer führte. Peter Kalt: »Es ist eine herrliche Gegend, und auch nicht kalt.« Kaplan François ging mit ihm noch weiter in die Berge bis auf 2330 Meter und sie genossen eine herrliche Aussicht.

Mit Pater Othmar und Hermes haben sie über das Straßenkinder Projekt gesprochen und wie man helfen kann. Schwester Gottefriede brachte Peter Kalt Elektrogeräte zum Reparieren. Am nächsten Tag hat sich Kalt verschiedene Kindergärten angeschaut, unter anderem auch House of Mersy im ärmsten Teil Bujumburas. Er ist total heruntergekommen und geschlossen, sein Leiter und Betreuer ist verschwunden.
Peter Kalt: »Erfreulich, dass es andere Kindergärten gibt unter guter Leitung.«
 

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