Offenburg

Radio-Mitarbeiterin behält Recht

Autor: 
Kirsten Pieper
Lesezeit 2 Minuten
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10. Juni 2014

©Archivfoto

Das Urteil des Arbeitsgerichts zum Streit einer Mitarbeiterin und dem Sender Radio Regenbogen ist nun in erster Instanz rechtskräftig. Richter Joachim Just hatte die Kündigung im Dezember für formal fehlerhaft erklärt. Die Berufung hat der Sender vergangene Woche kurz vor dem Termin am Arbeitsgericht zurückgezogen.

Offenburg (pie). Nachdem das Offenburger Büro von Radio Regenbogen im Juli 2013 vom Sender geschlossen worden war, hatte eine Mitarbeiterin, die am 17. Juni 2013 ihre Kündigung erhalten hatte, im Dezember vor dem Arbeitsgericht Recht bekommen. Die Kündigung habe formale Fehler aufgewiesen und sei nicht rechtswirksam, so die Argumentation des Arbeitsgerichts. Dagegen hatte der Sender Berufung eingelegt.
Wenige Stunden vor dem Berufungstermin habe er allerdings nun zurückgezogen, sagte Rechtsanwältin Regina Heilig, die die Mitarbeiterin vertritt, auf OT-Anfrage. Das Gericht habe dem Sender Hinweise gegeben, dass eine Berufung aus inhaltlichen Gründen aussichtslos sei. Außerdem habe es Fristversäumnisse gegeben. Damit sei das Urteil vom Dezember rechtskräftig, so Heilig.
13 Jahre war die Mitarbeiterin bei Radio Regenbogen beschäftigt gewesen, als sie eine sogenannte Änderungskündigung zugeschickt bekommen hatte. Das bedeutete, dass sie nach Karlsruhe versetzt werden sollte.
Infos über Vermieter
Wenn sie dazu nicht bereit wäre, werde daraus eine Kündigung. Erst über den Vermieter der Büroräume hatte die Mitarbeiterin nach eigenen Angaben erfahren, dass diese von dem Sender gekündigt worden seien. Aus persönlichen Gründen kam für sie ein Umzug nach Karlsruhe nicht infrage. Der Sender bestätigte im Juli  2013 die Anfrage des OT, dass die redaktionelle Außenstelle in Offenburg geschlossen werde (wir berichteten). Weil die Mitarbeiterin sich diese Behandlung aber nicht gefallen lassen wollte, war sie vors Arbeitsgericht gezogen.
Wie es nun für die Mitarbeiterin weitergeht, steht aber nicht fest, da ja das Büro in Offenburg nicht mehr vorhanden ist. Fakt ist indes laut Heilig, dass das Arbeitsverhältnis weiterbesteht.

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