Offenburg - Rammersweier

Rammersweierer Bauernmarkt zog Einheimische und Besucher an

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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10. September 2018

Was gibt es denn da? Eine breite Produktpalette wurde am Markt angeboten. ©Thorsten Mühl

Mit 30 Ständen wartete am Samstag der Rammersweierer Bauernmarkt auf, nach dem Ortsjubiläum im Vorjahr diesmal wieder im klassischen Gewand. Nach etwas verhaltenem Beginn steigerte sich die Besucherzahl zur Mittagszeit hin deutlich.

Die Helfer hatten bereits mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag tatkräftig Hand angelegt beim Aufbau der Marktstände. So konnte ein reibungsloser Übergang beim Eintreffen der Beschicker gewährleistet werden.

Insgesamt 30 Stände hatten Marktmeister Charly Busam und sein Team für den Bauernmarkt organisieren können. Dabei waren nicht nur örtliche Vereine und Anbieter, sondern auch Vertreter aus Zell-Weierbach und dem Harmersbachtal. Bereits unmittelbar nach Eröffnung des Markts um 8 Uhr am Samstagmorgen durch Busam und Ortsvorsteher Trudpert Hurst konnte bereits eine erste Marke gesetzt werden, denn in nicht einmal 45 Minuten war der Bestand von 80 Exemplaren Räucherfisch komplett ausverkauft.

Dekan kauft ein

Die Marktmeile, auf der auch der eine oder andere OB-Kandidat unterwegs war, avancierte in kürzester Zeit zur Drehscheibe des örtlichen Lebens. Dazu gesellten sich auch auswärtige Gäste und Besucher aus der unmittelbaren Nachbarschaft, etwa Fessenbachs Ortsvorsteher Paul Litterst. Dekan Matthias Bürkle nutzte die Gelegenheit, den Einkaufskorb mit frischen Produkten zu füllen. »Ich bin nachher gleich wieder terminlich beansprucht, wollte mir aber den Besuch beim Bauernmarkt nicht entgehen lassen«, erzählte er.

Auf viel Lob stieß die breite Produktpalette, die angeboten wurde. Frisches Brot und Gemüse, Suppenhühner, daneben vieles, was Garten oder eigene Herstellung um diese Zeit noch reichhaltig liefert, fand sich in der entsprechenden Abteilung.

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Aber auch in Sachen kreative Erzeugnisse kamen Interessierte auf ihre Kosten. Schmuck, Mützen und vieles andere wurde angeboten und fand Absatz. Beim Scherenschleifer bestand die Möglichkeit, stumpfes Küchengerät wieder auf alte Schärfe bringen zu lassen. Wer vom Bummeln und intensiven Gesprächen zwischendurch eine kleine Pause benötigte, konnte sich beispielsweise beim Gesangverein »Eintracht« mit einem Glas Sekt, bei den Mitgliedern des Rammersweierer Ortschaftsrats mit Kaffee und Kuchen oder aber bei den Unterstützern der Kita mit frischen Waffeln stärken.

Besorgte Gesichter

Nach dem frühen Ansturm flaute die Resonanz beim Bauernmarkt zwischendurch deutlich ab. Der eine oder andere sorgenvolle Zug auf den verantwortlichen Gesichtern zeichnete sich durchaus ab. Doch nach diesem kurzen Zeitraum nahm die Besucherzahl wieder merklich zu, die bereitgestellten Besucherplätze füllten sich. 

Musikalisch wurde die Veranstaltung ebenfalls auf breiterer Basis begleitet. Heinz Lauinger war mit seinem Akkordeon unterwegs, eine Abordnung der »Eintracht« ließ ihre Stimmen erklingen. Und auch der Musikverein Rammersweier war vertreten und heizte den Besuchern bei idealen äußeren Bedingungen mal zünftig, mal beschwingt ein. 

Marktmeister Charly Busam, wohl der am stärksten gefragte Ansprechpartner des Tages, zeigte sich mit Ablauf und Resonanz des Bauernmarkts zufrieden. »Im Vergleich zum Vorjahr waren wir diesmal wieder ein bisschen kleiner unterwegs. Aber so klassisch, das ist auch etwas Schönes«, fand Busam.

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