Die Kosten senken

Rat legt Hallengebühren fest

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21. Mai 2021
Schlusslicht beim Kostendeckungsgrad – die Harmoniehalle (rechts).

Schlusslicht beim Kostendeckungsgrad – die Harmoniehalle (rechts). ©Ulrich Marx

Der Deckungsgrad soll erhöht werden. Deutliche Unterschiede zwischen Sporttraining und kulturellen Veranstaltungen. Jugendtraining wird kaum teurer.

Die Damen und Herren Gemeinderäte segneten einstimmig die neuen Hallenentgelte ab; es gibt eine stufenweise Anhebung bis zum Jahr 2024. Matthias Rök vom Rechnungsamt stellte die neuen Tarife vor.

Die Tarife könnten ohne Satzung geregelt werden, so Rök. Die Entgelte sind bereits im Verwaltungsausschuss diskutiert und beschlossen worden. Es geht um folgende Hallen: Hohberghalle Niederschopfheim, Sporthalle Hofweier, Gemeindehalle Diersburg, Mehrzweckhalle Hofweier und Harmoniehale Niederschopfheim.

Fünf Hallen

Der Kostendeckungsgrad liegt errechnet für 2019 zwischen 43 Prozent (Gemeindehalle Diersburg) und sieben Prozent (Harmoniehalle Niederschopfheim). Durchschnittlich sind das 26 Prozent. Der Aufwand für alle Hallen liegt bei 864 365 Euro, der Ertrag bei 224 227 Euro. An Nutzungsentgelten kommt für alle fünf Hallen 26 741 Euro herein.

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Matthias Rök sprach von steigenden Aufwendungen bei Nutzungsentgelten, die seit Jahren stagnieren. Man wolle aber die Allgemeinheit nicht mit steigenden Kosten belasten. Beim Trainingsbetrieb erhöhen sich die Entgelte zwar, bleiben aber niedrig. Für Jugendtraining etwa steigt der Stundensatz pro Hallendrittel von jetzt 1 Euro auf 2 Euro zum 1. Juli. Und danach bleibt es so bis 2024. Die Entgelte für das Erwachsenentraining steigen von 2 Euro stufenweise auf 4 Euro. Sportliche Veranstaltungen mit Eintritt schlagen heute mit 7 Euro pro Stunde zu Buche, im Jahr 2024 ist dafür 9 Euro zu zahlen. Bei kulturellen und sonstigen Veranstaltungen sieht es so aus: Hohberger Vereine zahlen jetzt 300 Euro für einen Tag, für jeden weiteren Tag 60 Euro. Das steigt im Jahr 2024 bis auf 400 und 90 Euro. Auswärtige Vereine zahlen 450 Euro am Tag, für jeden weiteren 120 Euro. 2024 sollen es dann 700 und 180 Euro pro Tag sein.

Hohe Abdeckung

Matthias Rök wies darauf hin, dass die Gemeinde ab 2023 die neuen Regelungen des Umsatzsteuergesetzes anwenden muss. Hier komme es dann auf eine möglichst hohe Abdeckung der Aufwendungen durch die Nutzunmgsentgelte an. Daniela Bühler (CDU) sagte, es sei gut, dass bei der Jugend kaum erhöht werde. „Das ist auch eine Form der Jugendförderung.“

Und Katharina Blasius (FWH) machte sich für eine möglichst große Transparenz stark – auch bei den Ausgaben der Gemeinde. Die Transparenz gebe es schon, erwiderte Bürgermeister Klaus Jehle: „Es steht alles im Haushalt.“

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