Grossmann-Stiftung hilft

Räume für Kinderschutzbund in Durbach

Redaktiom
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18. März 2022
Edith Schreiner, Vorstandsvorsitzende des Kreisverbands Ortenau des Kinderschutzbundes, zusammen mit Jürgen Grossmann.

Edith Schreiner, Vorstandsvorsitzende des Kreisverbands Ortenau des Kinderschutzbundes, zusammen mit Jürgen Grossmann. ©Galina Ens

Die Grossmann-Stiftung stellt dem gemeinnützigen Verein dauerhaft und mietfrei drei Räume über dem Dorint Hotel in Durbach zur Verfügung. Dort sollen Kinder unterstützt und gefördert werden.

Kinder in der Ortenau bekommen dank der Grossmann-Stiftung mehr Raum für Bildung, Spiel, Kreativität und Bewegung: Jürgen und Mila Grossmann stellen mit ihrer Grossmann Stiftung dem Ortenauer Kinderschutzbund dauerhaft mietfrei drei Räume über dem Dorint Hotel in Durbach zur Verfügung. Dort startet nach den Osterferien ein neues soziales Projekt, das Kinder auf spielerische Art stärken und unterstützen soll.

„Unser Projekt findet in Kooperation mit der zweiten Klasse der Astrid-Lindgren-Schule in Offenburg statt, die sich aus 30 verschiedenen Nationalitäten zusammensetzt“, erklärt Edith Schreiner, Vorstandsvorsitzende des Kinderschutzbundes, Kreisverband Ortenau. „In einem ersten Schritt haben die Lehrer dort sechs Kinder ausgesucht, die von unserer Unterstützung profitieren könnten.“

Die Kinder werden künftig einen Nachmittag pro Woche von zwei Lehrerinnen und einer Museumspädagogin in den Räumlichkeiten im vierten Stock betreut. „Es geht uns ausdrücklich nicht darum, reinen Nachhilfeunterricht anzubieten“, betont Schreiner. „Wir setzen auf ein gesamtheitliches Konzept, das persönliche Stärke vermittelt, sprachliche Kompetenzen fördert, soziales Miteinander ermöglicht und Bewegungsangebote schafft.“

Anfang März durften die Kinder einen ersten Blick in die drei Räume werfen, die bereits vollständig eingerichtet sind. Im größten Raum, der als Kreativatelier genutzt wird, können Kinder malen und töpfern; eine kleine Küche mit Mikrowelle ist auch vorhanden.

Natur vor der Haustür

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Die beiden weiteren Räume werden für Unterricht, Spiel und Bewegung genutzt. Sie sind mit Pulten und Stühlen aus der Astrid-Lindgren-Schule, gemütlichen Sofas sowie Bodenmatten, Hula-Hoop-Reifen und anderen kleinen Sportgeräten ausgestattet. „Unsere Museumspädagogin wird mit den Kindern auch regelmäßig den Wald vor unserer Haustür erkunden“, so Schreiner. Die tolle Lage im Grünen erlaube das, die Kinder in der Stadt hätten häufig keine Berührungspunkte mit der Natur. „Deshalb waren wir auch begeistert und sehr dankbar, als die Grossmann-Stiftung uns diese Räume angeboten hat.“

Für Jürgen Grossmann ist die Unterstützung für den Kinderschutzbund eine Herzenssache. „Kinder sind meiner Frau Mila und mir sehr wichtig“, sagt der Kehler Architekt und Unternehmer. „Vor zwölf Jahren habe ich mit dem Ortenauer Verein ‚Aufschrei’ mein erstes Projekt unterstützt. Seitdem helfen wir regelmäßig gerne Institutionen, die sich für die Chancen von Kindern und Jugendlichen einsetzen“.

Der Kinderschutzbund will die Räume langfristig zudem auch fürs Angebot „Familienpaten“ nutzen. Hier begleiten geschulte, ehrenamtliche Mitarbeiter des Kinderschutzbunds Familien, die wenig Unterstützung durch Verwandte bekommen. „Unsere Familienpaten nehmen sich Zeit für die Kinder und ihre Familien, hören zu und leisten Hilfe“, so Schreiner.

Aktuell ist der Kreisverband auf der Suche nach weiteren Ehrenamtlichen, die sich eine Rolle als Familienpate vorstellen könnten. Um die Kinder nach Durbach und zurück transportieren zu können, ist außerdem die Anschaffung eines Kleinbusses geplant. „Der Bedarf in Offenburg und Umgebung ist groß“, so Schreiner. „Wir sind daher für jede Spende und Unterstützung dankbar.“

www.kinderschutzbund-ortenau.de

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