Die Feuerwehr übte

Realistische Aufgabe gemeistert

Autor: 
Redaktion
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29. Oktober 2021
Gut gelaufen ist die Übung der Hohberger Wehr an der Gemeinschaftsschule. 

Gut gelaufen ist die Übung der Hohberger Wehr an der Gemeinschaftsschule.  ©Feuerwehr

Die Feuerwehr Hohberg übte an der Gemeinschaftsschule. Personen aus dem Gebäude gerettet. Kommunikation über Funk war Teil der Übung.

Nach langer Corona-Pause traf sich die Feuerwehr Hohberg samstags mit den Abteilungen West und Diersburg zu einer gemeinsamen Herbstübung. Das schreibt der stellvertretende Kommandant Wolfgang Schilli in einer Pressemitteilung. Als Übungsobjekt diente die Containeranlage an der Gemeinschaftsschule in Hofweier.

Die Führung der Abteilung West hatte eine realitätsnahe Übung vorbereitet, wobei Mitglieder der Jugendfeuerwehr die verletzten und zu rettenden Personen spielten. Die Abteilungen wurden wie bei einem richtigen Einsatz per Funkmelder alarmiert.

Per Funk

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde der Einsatzleiter Thomas Kalt vom Hausmeister empfangen, perfekt gespielt von Jugendfeuerwehrangehörigen Noah Jungmann; der schilderte ihm sehr aufgeregt, was passiert war.

Der Hausmeister und ein Handwerker waren zusammen mit einer Reparatur beschäftigt, bei der es durch unglückliche Umstände zu einem Brand gekommen war. Der Hausmeister konnte sich ins Freie retten und alarmierte über den Notruf die Feuerwehr. Gemeldet wurden dann ein Brand sowie eine verletzte Person im Gefahrenbereich. Schon auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte Einsatzleiter Thomas Kalt starken Rauchaustritt aus dem Gebäude erkennen.

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Ein Angriffstrupp ging mit dem Auftrag Menschenrettung und Brandbekämpfung ins untere Geschoss des Gebäudes vor, und weitere Trupps wurde mit der Suche nach weiteren Personen im oberen Stockwerk beauftragt. Mit Wärmebildkamera konnte die verletzte Person im EG relativ schnell gefunden und dem Rettungsdienst übergeben werden. Der Brand hatte sich noch nicht über das ganze Gebäude ausgebreitet, die Brandbekämpfung wurde schnell und routiniert durchgeführt, eine weitere Brandausbreitung konnte verhindert werden.

Gruppe eingeschlossen

Bei der weiteren Erkundung stellte sich heraus, dass sich noch eine Yoga-Gruppe in einem Klassenzimmer im Obergeschoss befand. Zum Glück war in den Raum noch kein Rauch eingedrungen, und über die Fenster stand Frischluft zur Verfügung. Allerdings war der Fluchtweg durch den Flur wegen der starken Rauchentwicklung versperrt. Die Mädchen der Yoga-Gruppe wurden zusammen mit ihrer Übungsleiterin über Leitern der Feuerwehr gerettet. Alles in allem war es eine gelungen Übung, bei der die gestellten Aufgaben gut gelöst wurden. Auch die Kommunikation unter den Führungskräften über Funk war ein Bestandteil der Übung. Das MTW 1-19/, das für solche Zwecke mit zusätzlicher Funktechnik ausgestattet ist, diente als Einsatzleitfahrzeug. Hier arbeitet der Führungstrupp, von dem die Funkmeldungen koordiniert und alle Abläufe dokumentiert wurden.

Die Übung sollte realitätsnah sein, daher wurde sie auch nicht über die Hohberg Nachrichten und die Zeitung angekündigt. Besonders freuten sich die Hohberger Feuerwehrangehörigen, dass sich der neue Bürgermeister Andreas Heck trotz privater Terminverpflichtungen die Zeit nahm, und bei der Übung dabei war.

Nach einer kurzen Übungs- Nachbetrachtung durch den stellvertretenden Kommandanten Thomas Kalt richtete Bürgermeister Heck, erstmals in seiner noch kurzen Amtszeit, einige Worte an die Feuerwehrangehörigen. Er bedankte sich für die Bereitschaft, an Übungen und Einsätzen zum Wohl der Allgemeinheit teilzunehmen.

Er meinte, als ehemaliges Mitglied der „Blaulichtfraktion“ kennt er die Wichtigkeit der Feuerwehr und freue sich, dass die Hohberger Feuerwehr gut aufgestellt sei. Er sicherte auch zukünftig seine Unterstützung zu, zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger von Hohberg.

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