Reben- und Gerstensaft gekostet

Rebknörpli stärkten sich bei Ausflug fürs Reblandtreffen

Autor: 
Ursula Haß
Lesezeit 3 Minuten
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13. August 2018

©Ursula Haß

Die Fessenbacher Narrenzunft »Rebknöpli« war unterwegs. Bei ihrem Ausflug haben sie das kleinste badische Weinanbaugebiet Tauberfranken erkundet. Ein Besuch im Weingut von Hubert Benz in Lauda-Königshofen war da selbstverständlich.
 

Der Durbacher Hubert Benz war in den 1990er-Jahren Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Fessenbach und so hatte sich die Narrenzunft »Rebknörpli« als »Betriebsausflug« das Weingut von Hubert Benz auserkoren. Benz hatte, nachdem er die Ortenau verlassen hatte, 1994 das Weingut im Taubertal erworben und bewirtschaftet es zusammen mit seinem Sohn Michael nun seit vielen Jahren. 

Muschelkalkböden

Das idyllisch gelegene Weingut in Walterstal in Lauda-Königshofen, mitten in den Reben, war die erste Station der »Rebknörpli« und natürlich wurden die 44 Narren von Hubert Benz und der Familie herzlich begrüßt. »Wir gehören zwar zum Weinland Baden, aber auf den steinigen Muschelkalkböden gedeihen auch die typischen fränkischen Rebsorten neben den klassischen Burgundersorten besonders gut«, so Benz, der natürlich auch einige typische Bocksbeutelflaschen mit Müller-Thurgau und Silvaner vorweisen kann. 

Mit rund 20 Hektar Rebfläche hatte er das Weingut gekauft und heute sind es zirka 70 Hektar Rebfläche die bewirtschaftet werden. Der Ausbau der Weine ist naturnah und vorausschauend und nicht nur mit der Zunge und Nase kann man bei der Familie Benz den Wein schmecken und verkosten. 

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Beim »Vintasticum« gibt es zunächst eine Reb- und Kellerbesichtigung bevor dann auch eine spannende Weinprobe erfolgt. So ließen sich auch die Fessenbacher Narren bei einer Degustation die herrlichen Gewächse, unter anderem einen Schwarzriesling, Müller-Thurgau, Rotwein Cuvée, Weißherbst und einen Kernen schmecken. Die Weinprobe wurde von Corinna Benz, einer ehemaligen badischen Weinkönigin (2006-2007) geführt. 

Im Weinangebot der Famillie Benz stehen auch ein Pinot Meunier oder ein »Noir de Benz« in der Bordeauxflasche.Auch Weißer und Grauer Burgunder, Roséweine, Riesling, Kerner-Sekte und vieles mehr. Edelbrände, Liköre oder Wein-Specials, wie Weinessig oder Weingelee, runden das große Angebot des Weinguts Benz ab, wie die Fessenbacher feststellen konnten. Und wenn der nächste Nachbar Herr Bacchus sein soll, kann man gleich im angrenzenden Weinhotel übernachten, das unter der Leitung von Tochter Corinna Benz steht und das natürlich die Fessenbacher Narrenzunft auch bezogen hat, wie Zunftmeister Uli Litterst mitteilte. 

Brauereibesichtigung

Auf zahlreiche Weinveranstaltungen im und am Weingut verwies der Hausherr und so wird es sicherlich nicht der letzte Besuch der Fessenbacher »Rebknörpli« beim Weingut Benz gewesen sein. Nach einem Taubertäler Winzervesper im Weingut wurde dann noch am Abend das Altstadtfest in Tauberbischofsheim besucht und das Ambiente sowie die auf fünf Bühnen gebotene Musik genossen. Am anderen Tag ging es dann zur Distelhäuser Brauerei. Dort erwartete die Narrenschar eine Erlebnisbesichtigung mit Bierprobe und ein deftiger Vesperteller. Auch hier genoss man eine witzige und informative Führung durch die Brauerei und eine sehr interessante Bierprobe mit einem Biersommelier. Verkostet wurden neben den bekannten Bier-Sorten wie Pils, Hefeweizen, Märzen auch die saisonalen Biere, wie ein heißer Bock, Distelhäuser Pfiff und Distelhäuser Blond. 

Und so ging auch dieser zweitägige Ausflug der Narrenzunft wieder mit vielen Erlebnissen rund um Wein und Bier zu Ende und mit viel guter Laune gestärkt können die Fessenbacher »Rebknörpli« nun weiter an die Vorbereitungen für das Reblandtreffen 2019 in Fessenbach gehen.

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