Mitglieder stimmen Kredit zu

„Rebland-Café See“ soll im November eröffnen

Autor: 
Thorsten Mühl
Lesezeit 3 Minuten
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28. September 2021
Zur Wiederbelebung des Zell-Weierbacher Rebland-Cafés wurden weitere Schritte eingeleitet, denen weitere Gespräche folgen.

Zur Wiederbelebung des Zell-Weierbacher Rebland-Cafés wurden weitere Schritte eingeleitet, denen weitere Gespräche folgen. ©Thorsten Mühl

Der Heimat- und Geschichtsverein Zell-Weierbach möchte das „Rebland-Café See“ Anfang November eröffnen. Der HGV geht davon aus, dass es sich ab dem dritten Jahr finanziell trägt.

Das Projekt „Rebland-Café See“ war ein zentrales Thema bei der Hauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins (HGV). Die Verantwortlichen zeichneten zunächst ausführlich die Projektgeschichte nach (wir berichteten) und gingen auf die Kooperation zwischen HGV und Landfrauen ein. Eine zehnköpfige Projektgruppe, geleitet von Alfons End (HGV) und Andrea Deck (Landfrauen), begleitete die Entwicklung. Weiter gehören zur Gruppe Stefanie Halmos, Bettina Litterst, Thekla Fey, Rolf Fey, Gisela Horneck, Peter Horneck, Frank Näger und Wolfgang Fey.

Rund 50 Rückmeldungen ergaben sich nach Aufrufen und Veröffentlichung eines Infoflyers rund ums Café-Projekt im Ort. Mit rund 40 ehrenamtlichen Helfern könne in Zukunft gerechnet werden, abschließende Gespräche sind laut Alfons End im Gange.

Ab Anfang November

Die Eröffnung ist für Anfang November ins Auge gefasst, geöffnet haben soll das „Rebland-Café See“ donnerstags bis sonntags, jeweils zwischen 11 und 18 Uhr. Abweichend davon, könne im Falle geschlossener Gesellschaften – zum Beispiel für Besuchergruppen des Schulmuseums oder für Beerdigungen – je nach Anforderung auch situativ reagiert werden.

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Wichtig war aus Mitgliedersicht neben grundlegender Informationen zum Projekt noch ein weiterer Aspekt. Zur Finanzierung sei eine Kreditaufnahme notwendig, das Ganze soll über fünf Jahre laufen, bei einem günstigen Zinssatz. Ein entsprechendes Angebot liege bereits vor. HGV-Vorsitzender Willi Wunsch stellte klar: „Der Rahmen könnte bis zu 45 000 Euro betragen. Das bedeutet aber nicht, dass dieser Rahmen auch vollumfänglich ausgeschöpft werden muss.“

Daneben nimmt der HGV auch eigenes Geld in die Hand, so dass der Finanzierungsrahmen bis zu 60 000 Euro betragen könnte. Der Finanzierungsplan wurde eingehend geprüft, das Projekt im Vorfeld bereits von fachlicher Seite geprüft und auch mit der Stadt Offenburg durchgesprochen. Alfons End, der gemeinsam mit Andrea Deck die Geschäftsführung des Projekts übernimmt, legte ausführlich dar, dass das „Rebland-Café See“ in den ersten beiden Jahren noch keine größeren Gewinne abwerfen werde. „Erlöse werden vorerst ins Café selbst fließen. Doch ab dem dritten Jahr wird sich das Ganze tragen“, zeigte er sich zuversichtlich.

Aus der Versammlung heraus ergaben sich zahlreiche Fragen, zu denen Wunsch und End ausführlich Rede und Antwort standen. Insbesondere Fragen der Haftung für den Fall eines etwaigen Nicht-Gelingens des Projekts wurden gestellt. Die HGV-Verantwortlichen unterstrichen: „Wir haben an Vorarbeiten geleistet, was erforderlich war, Details haben wir mehrfach fachlich prüfen lassen und Gespräche geführt. Wenn wir von der Idee nicht überzeugt wären, um für unseren Ort einen positiven Beitrag zu leisten, würden wir uns nicht darauf einlassen.“

Klare Mehrheit

Die Mitglieder erteilten dem Vorstand bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen mit klarer Mehrheit grünes Licht für die Kreditaufnahme. Fragen nach Haftungs-
details wurden aufgenommen. In einer außerordentlichen Versammlung soll das Thema noch dieses Jahr erneut diskutiert werden.

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