Offenburg - Fessenbach

Reblandtreffen: Grandioser Umzug lockte Scharen

Autor: 
Ursula Haß
Lesezeit 2 Minuten
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02. Februar 2015
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Um dne Winter auszutreiben, hatten unter anderem die Dingeli-Spättle beim 34. Reblandtreffen alle Hände voll zu tun: Beim Umzug schneite es kräftig. ©Ulrich Marx

Das 34. Reblandtreffen der sechs Reblandzünfte lockte gestern Scharen von Besuchern nach Fessenbach.

Offenburg-Fessenbach. Der Höhepunkt des 34. Reblandtreffens war gestern der Umzug mit über 3200 Hästrägern aus 70 Zünften verschiedener Narrenvereinigungen vom Hegau-Bodensee bis zum Oberen Neckar. Oberbürgermeisterin Edith Schreiner,  Schirmherrin des Reblandtreffens, Bürgermeister Oliver Martini, MdL Volker Schebesta, Bürgermeister Andreas König aus Durbach, Bürgermeister Denis Heitz aus Zellwiller, die Ortsvorsteher aus den Reblandzunftgemeinden und weitere Ehrengäste nahmen auf der VIP-Tribüne Platz.

Angeführt von der Schorli-Band aus Durbach, den gastgebenden Rebknörpli und Krottenstechern sowie der Kita Fessenbach mit ihrer Drachenburg startete der Umzug um 14 Uhr in der Winzerstraße. Uli Litterst und Silvia Fischer kommentierten ihn.  Narri – Narro so ging es Schlag auf Schlag zunächst mit den Reblandzünften aus Zell-Weierbach, der Wolfonia aus Rammersweier, dem Narrenclub Ebersweier  mit den Feuerhexen, den Winschlotzern und Burgunderhexen sowie den Wildsaue vom Klingelberg. »Freies Montenegro« aus Käfersberg und die Ortenberger Dingeli-Spättle marschierten ebenso mit wie weitere Zünfte aus Offenburg und aus den Nachbarorten.

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Dann kamen die zahlreiche auswärtige Narrenzünfte, darunter die Storchenzunft aus Steißlingen, die bereits wie auch die Narrenzunft Neuhausen schon am Samstag angereist waren, um mit den Rebländern zu feiern.

Es gab etliche Umzugswagen. Die Rammerschwierer nahmen die »Winzerschlacht« in Fessenbach aufs Korn und teilten Kuriositäten in ihrem Rebland-Kurier mit. Es bot sich ein buntes Bild an Hexen, Drillerhansele, Lumpenmännle, Necka-Fleckle, Räwehupfer, Ruhmattenschimmel, Meerrettich-Dämonen, Höllhunden,  Ilwedritsche, Philippsburger Geese und anderen Narrenfiguren von Schwarzwald oder Rheinschiene. Viele interessante Zünfte aus dem südwestdeutschen Raum waren erstmals hier zu sehen. Zum Teil kamen sie mit Abordnungen bis zu 200 Personen. Die Besucher waren unisono begeistert.  Mit ihrem furiosen Piratenfahrzeug bildeten die Glottertalpiraten den Abschluss eines grandiosen Umzugs.

Danach wurde bei den Fessenbacher Vereinen, in den Straußen, Zelten, der Reblandhalle oder Lokalen gefeiert.

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